Nordkurier.de

Trend spricht für Drittligisten

Dresden.Die wiedergewonnene Heimstärke soll Dynamo Dresden den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga bescheren. Darauf hofft vor allem Dynamo-Torhüter Benjamin Kirsten, der beim 0:1 (0:1) im Hinspiel der Zweitliga-Relegation beim VfL Osnabrück eine Hauptrolle spielte. Wieder hielt er einen Strafstoß – der Handelfmeter von Osnabrücks Timo Staffeldt (58. Minute) war bereits der fünfte in dieser Saison. „Momentan freue ich mich darüber nicht“, bekräftigte der Sohn von Ex-Bundesliga-Torjäger Ulf Kirsten mit ernster Miene. „Ich freue mich erst, wenn das am Dienstag zum Klassenverbleib beigetragen hat.“ Dann wollen die Sachsen den seit vier Jahren anhaltenden Trend stoppen, wonach in der Relegation immer der Drittligist das bessere Ende für sich hat.
Osnabrück baut an der Elbe auf seine Konterstärke. Und darauf, dass sich Dynamo Dresdens eklatante Abschlussschwäche fortsetzt. Im Fall des Aufstiegs würde der VfL nicht nur den Trend fortsetzen, sondern Revanche nehmen für den Abstieg vor zwei Jahren gegen eben diese Dresdner.

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×