Di. 21. August 2012
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Handball von Redaktion

Uckermärker spielen im Turnier nur Nebenrollen

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So dominant wie hier beim Sprungwurf gegen ASC/VfV Sapndau waren die Wusterwitzer Handballer nur selten. Sie kamen nur auf dem letzten Rang des Hanne-Wiechmann-Cups ein, die Spandauer hingegen gewannen diesen. FOTOs (2): A. Gehrmann
Von unserem Redaktionsmitglied
Armin Gehrmann
und Mitarbeitern

Das über achtstündige Handballturnier des SV Fortuna findet seinen Sieger in ASC/VfV Spandau erst nach Siebenmeterduell.

Prenzlau.Beim Hanne- Wiechmann-Cup des SV Fortuna Prenzlau hatten die uckermärkischen Handballer nichts zu bestellen. Drei Wochen sind es noch bis zum Start in die Punktspiele. Egal wie man nun den Stellenwert des Turniers bewertet, Fakt ist, dass es bis zum Saisonanpfiff noch viel zu tun gibt. Der SV Fortuna kann das mit gedämpftem Optimismus angehen, denn im Spiel um Rang fünf unter acht Mannschaften gelang dem jüngsten Team des Turniers gegen den höherklassigen SV Lok Templin ein 14:12-Erfolg.
Gastgeber SV Fortuna (Landesligist) eröffnete das Turnier in Vorrunde A mit dem Spiel gegen Greif Torgelow (Verbandsligist). Den Prenzlauern gelang schnell der erste Treffer, sie gerieten dann aber 1:4 in Rückstand. Die Hausherrn schafften den 4:4-Ausgleich, doch dann wollte kein Treffer mehr fallen. Das Greif-Team sicherte sich mit dem 4:8 die ersten Punkte. Der HV Luckenwalde (Verbandsligist) geriet gegen Hellersdorf IV (Kreisligist) nie in Rückstand, konnte aber erst nach dem 6:5 den Sieg (9:5) in trockene Tücher bringen.
Die Luckenwalder zogen auf die gleiche Weise in den nächsten Partien ihre Kreise Richtung Gruppensieg. Gegen Greif Torgelow gelang ein 11:8, gegen die Gastgeber ein 16:13. Die Prenzlauer gewannen in dieser Gruppe nur einmal, was ihnen Rang drei hinter dem SV Greif einbrachte. Dieser Sieg wurde hart erarbeitet. Gegen die Hellersdorfer gerieten sie schnell 1:4 ins Hintertreffen. Doch mit einem 6:0-Lauf konnte der Spielstand auf 7:4 gedreht und auf 15:10 ausgebaut werden. Sie siegten 16:13.
In der Vorrunde B startete Lok Templin (Verbandsligist) mit einer Führung gegen Blau-Weiß Wusterwitz II (Landesligist) in das Turnier. Bis zum 5:6 hielt der Gegner mit, es wurde ein klarer 13:6-Sieg. Die favorisierte SG ASC/VfV Spandau (Verbandsligazweiter) startete mit einem 3:0-gegen SC Eintracht Berlin (Stadtliga A), baute das auf 8:2 aus, gewann sicher 14:6. Auch gegen Wusterwitz II gewann man klar (17:6). Dagegen ging es gegen Lok Templin über weite Strecken eng zu. Die Templiner hatten sich zuvor ein blamables 9:12 gegen Eintracht Berlin geleistet und waren nun in Zugzwang. Sie gingen gegen Spandau 3:1 in Führung. Doch der Gegner ließ sich nicht abschütteln. Er glich mehrfach aus. Es blieb in der Folge sehr eng (10:11, 11:12, 12:13), doch der SV Lok verlor 12:14 und wurde hinter Eintracht Berlin und vor Wusterwitz Gruppendritter.
In der Zwischenrunde siegten die Uckermärker. Den Templinern gelang gegen die Hellersdorfer nur ein knapper 14:13-Sieg, womit sie für das Spiel um Rang fünf qualifiziert waren. Fortuna Prenzlau zeigte sich engagierter, musste zwar erst eine Wusterwitzer Führungen egalisieren. Aber nach dem 6:6 marschierte man zum 12:9-Erfolg davon. Damit war das uckermärkische Duell um Rang fünf perfekt.
Weiter spielten Greif Torgelow gegen die Spandauer 11:13. Und HV Luckenwalde, eigentlich als Finalist erwartet, verlor gegen Eintracht Berlin unverhofft 5:8.
Die Platzierungsspiele: Hellersdorf IV wurde nach dem 11:10 gegen Wusterwitz Siebenter. Im Spiel um Platz fünf erzielten die Lok-Handballer gegen den SV Fortuna den ersten Treffer. Die Gastgeber blieben aber dran. Nach dem 3:3 zogen sie davon – 6:3, 9:4, 12:6. Im Endspurt kamen die Lok-Männer nur noch auf 14:12 heran.
Greif Torgelow spielte gegen Luckenwalde trotz Drei-Tore-Führungen (7:4, 8:5, 9:6) nur 10:10, gewann dann aber das Siebenmeterwerfen 14:12.
Im Finale gestatteten die Spandauer dem SC Eintracht immer wieder Führungen, lagen 10:11 zurück, trafen aber noch zum 11:11. Das Siebenmeterduell endete mit dem beim sechsten Werferpaar beim Siegtor der Spandauer.
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So sehen Sieger aus: Überschwängliche Freude beim VfB Stuttgart über den Turniersieg.
Neubrandenburg (nk) Das Spiel ist aus, der VfB Stuttgart gewinnt durch einen 2:1 Sieg über tapfere Bayer Leverkusen-Kicker verdient das 47. Fußball-Knabenturnier des Nordkurier in Neubrandenburg. Alle Ergebnisse, Spielberichte, Bildergalerien und Videos finden Sie hier.