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Ukraine als echter Quali-Härtefall

Trainer Heine Jensen (Mitte) und sein Team sind gegen die Ukraine gefordert. [KT_CREDIT] FOTO: Oliver Mehlis
Trainer Heine Jensen (Mitte) und sein Team sind gegen die Ukraine gefordert. [KT_CREDIT] FOTO: Oliver Mehlis

Köln/Oldenburg.Der ungeliebte President's Cup steht im Willi-Daume-Haus in Dortmund. „Ich habe das Ding nicht angefasst“, beteuerte Heine Jensen. Der Pokal für den peinlichen 17. Platz bei der WM vor zwei Jahren in Brasilien ist dem Dänen nicht geheuer – wenngleich es die erste Trophäe für ihn als Bundestrainer der deutschen Handball-Frauen war.
In diesem Jahr will sein Team nicht wieder nur die Trostrunde gewinnen, sondern die Rückkehr in die Weltspitze vorantreiben. Dafür muss sich die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) aber zunächst für die WM vom 7. bis 22. Dezember in Serbien qualifizieren. Morgen in Oldenburg und am 9. Juni in Kiew ist in Hin- und Rückspiel die Ukraine der Kontrahent um einen freien Platz. „Wir wollen im Dezember unbedingt nach Serbien“, gab Jensen das Ziel aus. Dass gerade die Ukraine dafür ausgeschaltet werden muss, hatte nach der Auslosung wenig Begeisterung erzeugt. Denn der WM-17. von 2009 hat sich den Ruf eines Angstgegners erworben. Bei der EM 2010 demontierte die Ukraine die deutsche Mannschaft mit 33:23 und besiegelte damit deren Turnier-Aus nach der Vorrunde. Während das DHB-Team als 13. nach Hause fuhr, belegte die Ukraine Rang zwölf.
Heine Jensen ist fein raus. Er kennt diese Pleite nicht aus eigenem Erleben, weil er sein Amt erst in der Folge der Pleite angetreten hatte. „Damit habe ich mich nicht beschäftigt. Wir werden versuchen, damit vernünftig umzugehen“, sagte der Däne.

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