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VCA-Jungen Vizemeister

Die Angermünder U-16-Jungen belegten bei den nordostdeutschen Volleyball-Meisterschaften Rang zwei.  FOTO: G. Trettin
Die Angermünder U-16-Jungen belegten bei den nordostdeutschen Volleyball-Meisterschaften Rang zwei. FOTO: G. Trettin

VonGordon Trettin

Die Jungen der U16 des VC Angermünde belegen bei den nordostdeutschen Meisterschaften Rang zwei. Nun gilt die Aufmerksamkeit der Vorbereitung auf den DM-Start in eigener Halle am 18./19. Mai.

Angermünde.Als Gastgeber für die nationale Meisterschaft musste sich das VCA-Team nicht qualifizieren, wollte aber einen guten Eindruck hinterlassen. Dies gelang zwar nur phasenweise, aber noch sind drei Wochen Zeit daran zu arbeiten.
Bis zum Finale gab es für die Angermünder klare Siege. Die Jungen um Kapitän Hugo Kalhorn brauchten keine Höchstleistung, zu groß war der Leistungsunterschied. Gegen Mitteldeutschland siegten sie im ersten Satz einstellig, im zweiten durfte der jüngste Spieler, Ole Kirchhof, komplett durchspielen und machte seine Sache neben Georg Antony als Außenangreifer gut. Mehr als 12 Punkte waren für die Sachsen-Anhaltiner aber im zweiten Satz auch nicht drin.
Gegen den SCC Berlin brannte auch nichts an. Kai Kreienbrink, Lucas Büttner, Ludwig Schaefer und Robert Uhlmann gewannen schon vor zwei Jahren bei der U-14-DM in Angermünde 15:13 im Tiebreak gegen sie. Personelle Unstimmigkeiten führten seitdem zur Schwächung des Berliner Teams. So gelangen auch nur jeweils knapp 15 Punkte pro Satz.
Das erste mal etwas mehr gefordert, aber auch hier nicht wirklich ernst, war das VCA-Team im Halbfinale gegen den Vizemeister Brandenburgs, den VC Potsdam Waldstadt. Zu 19 und 21 hießen die verdienten Satzstände. Gegen dieses Team mussten sich Hannes Schoenicke und Philip Lück bei der Landesmeisterschaft beim 25:23 noch anders strecken, doch verlief auch damals Satz zwei mit 25:8 deutlich. Bereits für die deutsche Meisterschaft gesetzt, hätte man dieses Spiel locker angehen können. Diese Einstellung kam dann eher im Finale gegen den TSC Berlin zum Tragen. Der TSC nutzte den Heimvorteil und wurde wegen einer sehr soliden Annahme und großen Lockerheit verdient Titelträger.
Die Angermünder Volleyballer agierten ein wenig verkrampft. Aber vielleicht war diese Niederlage für sie gut. Eingeplant war sie keineswegs, zeigte aber abstellbare Mängel auf.
Damit begann für die Jungen des VCA die heiße Phase der Vorbereitung auf die nationalen Titelkämpfe, bei denen man vor eigenem Publikum glänzen möchte.

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