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VfB-Elf bleibt oben dran

VonVicky Hansche

Mit einem 3:2-Sieg kehren die Gramzower Fußballer aus Joachimsthal zurück und nehmen weiter Kurs auf einen Medaillenrang.

Gramzow.Die Anfangsviertelstunde des Spiels in Joachimsthal gehörte komplett den Hausherren.
Kolait, Lindt und Borkowski vergaben gute Einschussmöglichkeiten. Und bereits nach acht Spielminuten musste der Gramzower Tom Blar verletzt das Spielfeld verlassen. Nachdem Michael Schulz im VfB-Tor zweimal gut parierte, war es nach 20 Minuten Andy Lindt, der zur Führung für Joachimsthal einschoss. Danach erwachten die Gramzower. Einen Pass von Felix Grapenthin erlief sich Michael Bathke, umkurvte den Torwart und schob zum 1:1-Ausgleich ein (21.).
Der VfB hatte sich jetzt auf die spielerisch besseren Gastgeber eingestellt. Nach einem Zweikampfgewinn im Mittelfeld setzte Felix Andres Sören Seethaler gut in Szene. Der ließ seinen Gegenspieler ins Leere rutschen und erzielte die 2:1-Führung (30.). Bis zur Pause vergab die VfB-Elf gute Kontermöglichkeiten, wobei die Gastgeber nach die Doppelschlag der Gäste etwas geschockt wirkten.
Nach der Pause übte der Gastgeber mehr Druck aus. Den ersten Weitschuss konnte Michael Schulz noch parieren, beim zweiten Schuss aus 18 Metern war er machtlos. Benjamin Borkowski traf zum 2:2. Jetzt war der VfB wieder gefordert. Nach einem Ballgewinn von Thomas Friese spielte Michael Bathke in den Lauf von Sören Seethaler, der allein dem Tor entgegen lief und quer auf den mitgelaufenen Marcierullah Quaderi ablegte, der jedoch vergab. Ein Freistoß von Sören Seethaler wurde noch abgeblockt, doch bei der anschließenden Ecke konnte Sven Musolf nur noch mit der Hand klären. Elfmeter. Michael Bathke schoss dabei den Ball jedoch links am Tor vorbei.
Dann der nächste Schock für den VfB. Quaderi verletzte sich bei einem Rettungsversuch an der Schulter. Ihn ersetzte Felix Schultz auf der linken Seite nach einer mehrminütigen Unterbrechung. Als das Spiel fortgesetzt wurde, stürmte Michael Bathke nach einem Kopfballabspiel vom laufstarken Felix Andres in den Strafraum und wurde wieder zu Fall gebracht. Diesmal blieb der der Elfmeterpfiff aber aus. Die 87. Spielminute hatte gerade begonnen, da gewann der erst 18-jährige Christopher Vorwerk einen Zweikampf in der eigenen Hälfte und spielt Michael Bathke zielgerichtet in den Lauf. Diesmal behielt Bathke die Nerven und schob das Leder über den herauseilenden Keeper hinweg zum 3:2-Treffer in die Maschen.

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