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VfB-Elf gibt Führung aus der Hand

Für den VfB Gramzow kommt Sören Seethaler (links) vor Paul Bittner und Martin Beltz an den Ball.  FOTO: C. Voigt
Für den VfB Gramzow kommt Sören Seethaler (links) vor Paul Bittner und Martin Beltz an den Ball. FOTO: C. Voigt

Angermünde.Der VfB Gramzow verlor das turbulente, von viel Unfairness begleitete Landesklassederby in Angermünder 2:3.
Für den VfB traf Felix Andres den Ball nach einer Freistoßflanke nicht richtig. Wenig später erkämpfte Sören Seethaler den Ball an der Außenlinie, spielte zu Paul Waßmund, der klug auf Felix Schultz ablegte – 0:1 (6.).
Keine fünf Minuten später dribbelte sich Sören Seethaler durch, spielte einen tollen Pass auf Michael Bathke, der aber frei vor dem Tor vergab. Dann verlor der VfB an Präsenz. Der AFC spielte nun über eine Viererkette offensiv, blieb aber erfolglos. Nun begann die Zeit Angermünder Kommentare und Beleidigungen. Der Schiedsrichter reagierte nicht. Wer dachte, nach dem 1:1 durch Paul Bittner ändert sich das, sah sich getäuscht. Dann bekam Robert Schön nach klarer Tätlichkeit gegen Sören Seethaler die rote Karte (50.).
Schiedsrichter Schabanowski ließ zu viel durchgehen. Als Idiot beschimpft und „du hast doch ein grünes Trikot an“ gipfelte das im Wegschlagen des Balls durch AFC-Trainer Bönisch vor einem Gramzower Einwurf. Eine Unterbrechung folgte der anderen. Überraschend dann die Führung des AFC. Als Paul Bittner auf seinen Sturmkollegen ablegte, zeigte der Linienrichter Abseits an. Doch in diesem Moment legte Felix Andres den Angreifer. Es gab Elfmeter. Franke behielt die Ruhe und traf zum 2:1. Nachdem Christian Konwert zweimal stark parierte, war ein Freistoß von Sören Seethaler Ausgangspunkt zum 2:2 durch Alexander Stephan. Danach scheiterte Bathke am AFC Keeper. Als der Schiedsrichter mit „Vogel“ bezeichnet wurde, schickte er Bryan Nitsch vom Feld. Der warf sogar eine Flasche Richtung Referee. Doch zu neunt traf der AFC. Einen Gramzower Abspielfehler nutzte Bittner zum 3:2. Was sich nun abspielte, mag man kaum schildern. Paul Waßmund wurde bei seiner Auswechslung von Bittner verfolgt und beleidigt. Dafür gab es „Gelb“. Zur Sicherheit ausgewechselt, lief Bittner eine Ehrenrunde – ohne Folgen. Dass sich die VfB-Spieler nicht weiter provozieren ließen, muss man ihnen hoch anrechnen.vh

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