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Victiorias Anrennen in Borgsdorf belohnt

VonBurkhard Bock

Die Landesligafußballer aus Templiner geben nicht auf und kommen bei der Forst-Elf zu einem 3:3.

Templin .Die Gastgeber agierten von Beginn druckvoll offensiv, der SC Victoria konzentrierte sich auf das Abwehrverhalten. Mit viel Disziplin konnte dieses Anrennen der Gastgeber überstanden werden. Die Templiner kamen sogar zu guten Kontermöglichkeiten, die sie aber nicht nutzten. Beim ersten schönen Konter über Uwe Rakow kam der Ball zu Lukas Berkner auf der rechten Seite. Er spielte sich stark durch, verfehlte das Tor aber knapp (4.). Als wenige später ein langer Pass nach vorne geschlagen wurde, konnte Matthias Bock mit dem Hinterkopf verlängern. Beim Abwehrversuch traf ein Borgsdorfer Spieler dann zum 0:1 (6.) ins eigene Tor. Ein Auftakt nach Maß für die Gäste.
Nun musste die Forst-Elf kommen, konnten die Templiner stärker kontern. Es war aber nicht einfach, über die Flügel zu kommen, da die Borgsdorfer auch da sehr kompakt aufgestellt waren. Nach einem Eckball von Uwe Rakow verfehlte der aufgerückte Christian Bock per Kopfball das Tor knapp (8.). Auch ein Schuss von Matthias Bock verfehlte das Ziel. Die Gastgeber blieben aber spielbestimmend. Erst nach gut einer halben Stunde Spielzeit schafften sie das 1:1 (28.). Nach einem Eckball waren die Templiner weit aufgerückt. Das nutzte die Forst-Elf: Ein langer Abschlag des Torhüters, das Laufduell verlor Rodney Wilson gegen den Torschützen Borsch.
Nach der Pause stemmten sich die Templiner dem spielbestimmenden Gastgeber entgegen. Bei einem Eckstoß von Lukas Berkner stieg Lukas Milster am höchsten und konnte zum 1:2 (57.) einköpfen. Doch die Brogsdorfer griffen weiter unbeirrt an. Nach einem schönen Spielzug erzielten sie auch das 2:2 (68.), wobei die Templiner Abwehr ihren Gegenspielern zu viel Raum ließ. Dann gab es zwei ähnliche Situationen nach Eckbällen der Gastgeber. Hier schalteten die Templiner zu langsam und rückten nicht mit. Beim ersten mal (72.) ging es noch gut, aber beim zweiten fiel das 3:2 (75.). Mit Johannes Fink und Markus Schauseil brachte Templins Trainer Heiko Stäck zwei schnelle Offensivkräfte. Das zahlte sich aus. In der Schlussphase konnte Martin Falk mit einem weiten Pass Schauseil bedienen. Der köpfte den Ball zum 3:3 in die Maschen.
Ein letztlich gerechtes Remis, weil sich die Templiner diesen Punkt durch starken Einsatz verdient hatten.

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