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Waren auf ganzer Linie schwach

Rostock.Warens Trainer Jens Dowe musste bei der Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte ein ganz bittere Pille schlucken. Obwohl sich seine Mannschaft zuletzt im Aufwind befand, kam die hohe 1:6-Niederlage bei der zweiten Mannschaft des FC Hansa jedoch nicht ganz überraschend für den Rostocker Ex-Profi: „Ich hatte schon im Training gemerkt, dass nicht alle hundertprozentig bei der Sache waren. Da habe ich die Spieler gewarnt: Wenn wir so auch in Rostock auftreten, kassieren wir sechs Dinger. Und so ist es nun ja auch gekommen.“
Auf dem Kunstrasenplatz am Volksstadion diktierten die Gastgeber das Geschehen, versuchten es zunächst allerdings mit hohen Bällen, die der böige Wind oft verwehte. Zudem rettete Torhüter Alexander Walter zweimal gegen Starke (28.) und Quaschner (33.)., war gegen den Kopfball des namibischen Nationalspielers dann allerdings machtlos.
Besonders deutlich wurde das statische Abwehrverhalten der Warener beim Eckball, der zum 2:0 führte. Kurz darauf verkürzte Tobias Täge mit einer schönen Einzelleistung sogar noch einmal auf 2:1. „Da hatte ich kurzzeitig gehofft, dass meine Mannschaft aufwacht“, erklärte Jens Dowe. Bei einem Grupe-Kopfball (59.) sowie einem Quaschner-Schuss (65.), den Walter per Fußabwehr parierte, hatten die Warener noch Glück. Doch dann spiegelte sich die Rostocker Überlegenheit auch im Ergebnis wider.
Trainer Jens Dowe hofft nun, dass dies ein einmaliger Ausrutscher bleibt. „Vielleicht war es sogar ganz gut, dass es so deutlich wurde. Jetzt wissen die Spieler immerhin, dass es so nicht geht. Wir haben schließlich immer noch gute Chancen, die Klasse zu halten.“
Waren: Walter – Kaul, Schult, Rochow, Rönsch – Schwerin, Pfeifer – Purlinski (46. Koop), Lübke (73. Brandt) – Haase (46. Maletzke), Tägehp

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