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Widerstand spät gebrochen

VonMandy Merker

Bei Einheit Grünow nur zu zehnt angetreten, verlieren die Landesklassefußballer des SC Victoria II nach einem torlosen Drittel noch 0:5.

Grünow.Mit nur elf Akteuren angereist, verletzte sich bei der Erwärmung auch noch ein Spieler, sodass SC Victoria Templin II von Beginn an ein schwieriges Unterfangen anging. Dennoch brauchten die Grünower lange, um gegen die auf Abwehr bedachten Gäste Effektives zu erreichen. Ihre Angriffsbemühungen liefen zunächst ins Leere. Schussversuche von Fabian Zuzel (12.), Carlo Przelozny (13.) sowie Tony Oppelt (16.) verfehlten den Kasten des Templiner Torhüters Jakob Zurell. Erst als Zuzel sauber auf Silvio Rohde spielte, vergab dieser eine mögliche Trefferchance (21.). Eine weitere hatte Andre Wittig, doch Zurell reagierte gut.
Die Grünower agierten zu ungenau, leicht oberflächlich und ermöglichten den Templinern einige Chance. So kam Christian Leppin völlig frei zum Schuss. Doch Tilo Frischmuth war auf dem Posten und parierte glänzend. Der für den FC Einheit erlösende Führungstreffer fiel nach schöner Vorarbeit von Oppelt. Perfekt in den Lauf bedient, zog Zuzel ab. Das Leder zischte über den Scheitel von Zurell ins Netz. (33.)
Danach spielten die Gastgeber befreiter auf und erhöhten nach Vorarbeit von Oppelt und Markus Hoffmeister durch Zuzel auf 2:0 (44.)
In der Halbzeitpause erhielten die Templiner Verstärkung und konnte nun zu elft spielen. Doch bereits 45 Sekunden nach Wiederanpfiff kassierten sie den dritten Gegentreffer. Dabei profitierte Zuzel von den Abstimmungsschwierigkeiten zwischen Abwehr und Torhüter.
Ein sehenswerter Schuss in den Dreiangel von Frischmuths Kasten hätte fast zum Anschlusstreffer geführt. Doch der Keeper lenkte den Schuss mit toller Reaktion noch über die Latte. Das 4:0 folgte nach einer Ecke. Von Rohde getreten, verpasste Oppelt per Kopf knapp. Zurell faustet das Leder vor die Füße Wittigs. Der zog sofort ab, unhaltbar für Zurell (53.).
Die Grünower agierten zwar spielbestimmend. Doch ihnen unterliefen etliche Fehler. Diesmal wurden diese nicht bestraft. Ein eher harmloses Foul im Strafraum brachte für sie die nächste große Chance in Form eines Elfmeters. Ferry Manteufel verwandelt diesen sicher zum 5:0 (80.). Und es gab noch einen drauf. Als Oppelt in der 90. Minute gut bedient wurde, spielte er den Torhüter aus und traf zum 6:0 Endstand.

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