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Winter setzt Stoppzeichen im Oberliga-Abstiegskampf

Neubrandenburg/Waren.Fernduell im Abstiegskampf – und der Winter hat immer noch seine Hand im Spiel. Gestern informierten die Verantwortlichen des 1. FC Neubrandenburg, dass die Oberliga-Partie bei Union Fürstenwalde, die am Sonntag steigen sollte, abgesagt wurde. Auch das Heim-Nachholspiel gegen den BFC Dynamo am kommenden Mittwoch – ein vom NOFV als sicherheitsrelevant eingestuftes Spiel – wird wohl nicht stattfinden können.
Ein wenig Glück im winterlichen Ärgernis ist für die Neubrandenburger auch dabei: Bei den Viertorestädtern sieht es nämlich personell immer noch nicht rosig aus. Zumal Trainer Jürgen Bogs noch wegen einer Grippe bis kommenden Dienstag krankgeschrieben ist. Von daher dürften die Neubrandenburger über die Absagen nicht einmal sehr böse sein.
Mit viel Rückenwind aus den letzten Oberliga-Partien wollen die Warener an die Aufgabe Hansa II heran gehen – obwohl auch diese Partie an der Küste noch „wackelt“. Denn zwar ist die Spielfläche auf dem Kunstrasen geräumt, aber noch behindern Schneeberge den Laufweg der Linienrichter und zur Trainerbank. 09-Trainer Jens Dowe wundert sich überhaupt, dass am Sonntag ab 14 Uhr auf Rostocker Kunstrasen gespielt wird. „Eigentlich ist der für unsere Liga zu klein, aber wegen der Terminnot hat man wohl umgedacht“, meinte er. Dowe muss auf Petrit Baliu (Gelb-Rote Karte) verzichten. Interessant dürfte der Hansa-Kader sein, denn beim Hinspiel hatte Rostock sechs Spieler der ersten Mannschaft eingesetzt. „Damit müssen wir wieder rechnen, wir wollen dennoch unser Spiel aufziehen und Zählbares mitnehmen“, sagte Jens Dowe.juw

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