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Wölfinnen vor Triple

Köln.Mit silberglitzerndem Konfetti in den Haaren und an den Schuhen, einem weißen „Pokalsieger“-T-Shirt über dem Trikot und dem elf Kilogramm schweren DFB-Pokal in den Händen stand Nadine Keßler in der Mixed Zone des RheinEnergie-Stadions und grinste zufrieden. „Das war absolut super, was für ein Erfolg“, sagte die Spielführerin des VfL Wolfsburg nach dem 3:2 (1:0) im Pokalendspiel gegen Turbine Potsdam. Am Donnerstag winkt im Champions-League-Finale in London sogar das Triple.
Der Schlusspfiff war für die Wolfsburgerinnen eine riesen Erleichterung. Denn so stark die Wolfsburgerinnen in den ersten 55 Minuten auftraten, so sehr mussten sie danach doch noch zittern. Zu einfach wurde die 3:0-Führung durch zwei Treffer von Martina Müller und einem Tor von Sturmkollegin Conny Pohlers noch abgegeben, zu schnell und einfach kamen Lisa Evans und Torschützenkönigin Yuki Ogimi zum Anschluss. Die Trauer darüber, dass die Aufholjagd nicht belohnt wurde, war trotzdem greifbar. „Die Enttäuschung ist natürlich groß, nachdem wir so nah an dem Pokal dran waren. Wir haben uns gut zurückgekämpft, aber es hat nicht sollen sein“, sagte Abwehrspielerin Tabea Kemme.

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