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Zwei Uckermärker in Hauptwettbewerben als Schnellste im Ziel

VonArmin Gehrmann
und Burkhard Bock

Mit dem 32. Lychener Seenlauf wird die Erfolgsgeschichte dieses Wettbewerbs fortgeschrieben.

Lychen.Der Lychener Seenlaufverein hatten wieder sehr gute Bedingungen geschaffen. Für die diesmal kühlen Temperaturen konnte er nicht. Aber den Läufern war das recht. Nur die Zuschauerzahl litt etwas darunter.
Vor dem Start gab es eine Schweigeminuten für den „Vater des Seenlaufes“, Heinz Roesner, der im vorigen Jahr verstarb. Viele Läufer kannten ihn persönlich und statteten ihm mit dieser Geste postum ihre Anerkennung ab.
Nach Meldeschluss gab es 458 Läufer. Letztlich passierten 401 das Ziel, womit die Organisatoren zufrieden waren. „Egal, wie viel Starter nun da waren“, meinte Heiko Trillhaase. „Es war wieder ein großes Gemeinschaftswerk vieler Lychener Vereine, die den Tag absicherten.“ Mit „Tollense Timing“ gab es wieder einen bewerten Partner für die Zeitmessung. Salutschüsse der Lychener Schützen leiteten die Wettbewerbe ein. Auf die 30-km-Strecke gingen acht Frauen und 27 Männer. Mathias Schulz (Zehdenick) war in 2:14:59 h der Schnellste vor Armin Habereder (ESV 49 Angermünde/2:22:20). Aber auch Hans-Jürgen Eckenbrecht (Ueckermünde) wurde nach 3:40:19 Stunden herzlich im Ziel empfangen.
Im Hauplauf über 15,5 km (42 Frauen, 103 Männer), zur Wertung des Brandenburg- und des Uckermark-Cups gehörend, gab es zwei uckermärkische Erfolge beweisen. Bei den Frauen gewann Steffi Skara (Schwedter Hasen/1:12:33 h). Der Templiner Marcus Mehlberg (58:42 Min.), jetzt Student in Hamburg, gewann bei den Männern schon zum wiederholten Mal. Aber es war eng. Ihm folgten Rene Latzke (LG Oberhavel/58:49) und Christian Kittler (GSV Vorpommern 59:00) dichtauf.
Unter den 40 Frauen und 90 Männer über 8,5 km war der Zehdenicker Robert Sprung in sehr schnellen 29:59 vor dem Angermünder Dan Lindemann (31:07) der Beste und Ute von Daacken (Potsdamer LC/36:54) die Schnellste. Sie bekam von den Blumenfeen Susanne Kröger, Sabine Biczysko und Evi Juhnke als Erste eine Rose zum Dank und wie alle Läufer eine Teilnehmerplakette überreicht. „Ich weiß nicht, wie oft schon in Lychen war, aber es ist immer wieder schön, auf dieser anspruchsvollen Strecke zu laufen“, meinte Robert Sprung, der auch 2012 gewonnen hatte.
Auf die kurze 3-km-Distanz gingen vorwiegend Kinder. Aber auch der 77-jährige Helmut Stark, schon beim 1. Lychener Seenlauf war er dabei, mischte sich unter die 72 Starter. Seit einigen Jahren sind auch immer wieder Sportler auf der Walking-Strecke aktiv. Dieses Jahr waren es 19 Frauen und Männer, die sich die Freude am Start in Lychen nicht nehmen ließen.

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