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„Zweite“ will Negativserie stoppen

VonEckard Berndt

Die Reserve des Fußballoberligisten FCN hat zuletzt drei Niederlagen in Folge schlucken müssen. Friedland will Kurs Richtung Meisterschaft halten.

Neubrandenburg.Wieder in die Erfolgsspur will der 1. FC Neubrandenburg 04 II am 27. Spieltag in der Fußball-Verbandsliga zurückkehren. Im morgigen Heimspiel trifft der Tabellensiebente um 14 Uhr auf dem Kunstrasen im Stargarder Bruch (SR: Ronald Wille) auf Schlusslicht TSV Bützow.
Nach drei Niederlagen infolge (0:4 Stralsund, 1:2 Pampow, 1:2 Sievershagen) sollten gegen die Bützower die Punkte gebunkert werden. Denn ein Blick auf die Tabelle sagt aus, dass bei vier noch ausstehenden Partien bis zum Saisonende der eine oder andere Zähler eingefahren werden muss, um den Mittelfeldplatz nicht leichtfertig zu gefährden.
Dass die Bützower, die mehr Punkte auswärts als auf eigenem Platz holten, nicht mit „Gastgeschenken“ anreisen werden, weiß auch FC-Trainer Jens Harbarg.. „Nach dem 1:1 im Hinspiel treffen wir nach einigen personellen Veränderungen beim Gegner auf eine für mich unbekannte Gästeelf. Wir wollen aber unsere Negativserie stoppen und uns trotz der zuletzt erlittenen Niederlagen, die nach meiner Ansicht eigentlich unglücklich zustande kamen, endlich wieder belohnen“, blickt Harbarg doch zuversichtlich voraus. „Schlaflose Nächte“ bereiteten Harbarg wieder, wer von Beginn den ersten „Elfer“ bildet. Lang ist die Liste der Ausfälle. Ersatzkeeper Tobias Boy, Martin Wagner, Tony Engel, Denny Hesse, Kai Böttner und Mario Kusturin stehen dem Coach nicht zur Verfügung. Aus welchen anderem Team des Clubs und wer „Aushilfe“ leisten wird, konnte auch der Coach nicht beantworten.
In der Fußball-Landesliga Ost kann am 23. Spieltag der TSV Friedland 1814 einen Meilenstein in Richtung Meisterschaft setzen. Dazu benötigt der Spitzenreiter morgen um 14 Uhr (SR: Matthias Falk) im Heimspiel zu „100 Prozent“ einen Sieg gegen die vom Ex-FC Trainer Andre Schröder trainierte TSG Neustrelitz II.
Bei dann noch drei noch ausstehenden Begegnungen bis zum Saisonhalali – ein Erfolg über die Neustrelitzer natürlich Bedingung – gegen Strasburg (H), Gnoien (A) und Karlsburg/Züssow (H) und drei Punkten Vorsprung und dem deutlich besseren Torverhältnis gegenüber dem ärgsten Mitkonkurrenten im Titelkampf, Einheit Ueckermünde, könnte man sich auf der „Zielgeraden“ theoretisch eine Niederlage leisten.
Für Trainer Heinz Dahms zählt vorerst das Match gegen die TSG. „Ein entscheidenden Partie mit Blick auf die Zukunft. Wir haben unser Schicksal selber in der Hand. Meine Mannschaft wir alles gaben. Ich bin überzeugt, dass es ein harter Kampf wird“, meinte Dahms im Vorfeld.
Wieder mit Denis Schmidt von Beginn an, der im letzten Spiel bei Blau/Weiß Greiswald verletzungsbedingt erst in der Schlussphase zum Einsatz kam, kann der TSV in Bestbesetzung antreten.

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