Januar 3, 2012
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Arbeitsmarkt von Redaktion

Uecker-Randow: Bauleuten bleibt Winter-Arbeitslosigkeit bisher erspart

Milde Winter haben auch ihr Gutes. Die Bauleute werden nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt.

Arbeitslosenzahl
Das Logo der Bundesagentur f�r Arbeit, aufgenommen am Dienstag (03.01.2012) vor der Zentrale im mittelfr�nkischen N�rnberg (Doppelbelichtung). Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember 2011 um 67 000 auf 2 780 000 gestiegen. Das waren 231 000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur f�r Arbeit am Dienstag in N�rnberg mitteilte. Foto: David Ebener dpa/lby (zu dpa �Arbeitslosenzahl in Deutschland leicht gestiegen� vom 03.01.2012) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Foto: dpa
Uecker-Randow (nk)  

Deshalb präsentierte sich die Arbeitslosenstatistik Dienstag gefälliger als in den vergangenen beiden Wintern. Darüber freuten sich Kerstin Köhn von der Arbeitsagentur und Katja Grummisch, die stellvertretende Leiterin des Jobcenters Uecker-Randow. Aufgrund der baufreundlichen Temperaturen stieg die Arbeitslosigkeit im Dezember des Vorjahres nur gering an.

 

In der Uecker-Randow-Region gibt es 121 Arbeitslose mehr als im November. In Pasewalk /Strasburg stieg die Quote von 14,7 auf 15 Prozent, in Ueckermünde von 15,0 auf 15,4 Prozent. In Pasewalk stehen hinter den Prozentzahlen 2611 Menschen (November: 2554), in Ueckermünde 2765 (Vormonat: 2701). In der Alt-Kreisstadt als auch am Haff sank die Zahl der Damen ohne einen Job von 1133 auf 1103. Am Haff sind derzeit 1302 Frauen ohne Arbeit (Vormonat: 1285). Männer sind in beiden Bereichen mehr arbeitlos. In Pasewalk/Strasburg trifft das 1508 Herren (Vormonat: 1421), in Ueckermünde 1463 (Vormonat: 1416). Kerstin Köhn nennt Vergleichszahlen: Vor einem Jahr betrug in Pasewalk/Strasburg die Quote noch 16,1 Prozent, am Haff 16,8 Prozent.


Leider konnten auch im Dezember nicht alle offenen Arbeitsstellen besetzt werden. Eine Torgelower Firma suchte für einen Monat 30 Solarhelfer (ohne Altersbegrenzung). Keiner wollte das machen. „Dabei sind die Anforderungen fachlicherseits nicht hoch“, weiß die Arbeitsvermittlerin. Die Firma kündigte an, für dieses Jahr erneut Bedarf anzumelden. Es wird gehofft, dass sich dann mehr Arbeitslose finden.

 

Auch die Call-Center können ihre freien Stellen nicht besetzen. Dabei gebe es dort für Leute mit unterschiedlichen Voraussetzungen Jobs. „Und die werden gut geschult“, weiß Kerstin Köhn. Natürlich müsse man flexibel sein und sich auf Schichtarbeit einstellen. Auf dem zweiten Arbeitsmarkt wird sich in diesem Jahr weniger tun als 2011, verdeutlichte Katja Grummisch. Sie hatte bereits während des Neujahrsempfanges des Arbeitsloseverbandes angekündigt, dass es 2,3 Millionen Euro weniger gibt.

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