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Das Festival-ABC

Das Mini-Lexikon klärt auf über Besonderheiten und Hintergründe: Anfahrt: Der Weg ist das Ziel. Die Party beginnt meist schon im Auto. Bethel: Ortschaft ...

Ob vor der Bühne oder vor dem Zelt: Die Besucher der Festivals lassen es so richtig krachen.

Das Mini-Lexikon klärt auf über Besonderheiten und Hintergründe:

Anfahrt:
Der Weg ist das Ziel.
Die Party beginnt meist schon im Auto.

Bethel:
Ortschaft im US-Bundesstaat New York, in der 1969 das legendäre Woodstock-Festival stattfand.

Camping:
Stickige Zelte, harte Isomatten und klamme Schlafsäcke: Der Festivalbesuch ist kein Luxustrip. Geschlafen wird ohnehin kaum.

Dixi-Klo:
Darf nicht fehlen.
Der Ekel-Faktor auf den mobilen Toiletten steigt proportional mit der Dauer des Events.

Einlass-Bändchen:
Diese Erinnerung wird noch über Monate am Handgelenk getragen.

Full Metal Village:
Preisgekrönter Dokumentarfilm über das angeblich größte Heavy-Metal-Festival der Welt im schleswig-holsteinischen Dorf Wacken.

Glastonbury:
Laut britischem Sender BBC das beliebteste Festival weltweit im Südwesten Englands. Die mehr als 150000 Tickets sind innerhalb von Stunden vergriffen.

Hygiene:
Wird auf Festivals gerne vernachlässigt. Hier darf man auch mal drei Tage aufs Duschen verzichten.

Imbiss:
Neben den Konzertbühnen gibt es inzwischen regelrechte Fressmeilen.

Kater:
Häufige Begleiterscheinung. Dagegen helfen Kopfschmerztabletten oder gleich das Konterbier.

Love and Peace Festival:
Legendäres, von Erotik-Pionierin Beate Uhse mitgesponsortes Open Air im September 1970 auf der Ostsee-Insel Fehmarn.

Matsch:
Regen verdirbt keinem Besucher die Laune. Denn im Schlamm tanzt es sich besonders schön.

Nürburgring:
Rennstrecke in der Eifel und Austragungsort von Rock am Ring. Mit der Zwillingsveranstaltung Rock im Park in Nürnberg zählen sie rund 150000 Besucher.

Ohropax:
Gehören zur Grundausstattung. Ebenso Regenjacke, Sonnencreme, Batterien, Feuerzeug, Aspirin und Deo.

Quälgeister:
Zeltnachbarn, die bei ihrer morgendlichen Rückkehr zum Zelt den Ghettoblaster noch mal voll aufdrehen und mitsingen.

Ravioli aus der Dose:
Seit Jahren das typische Festivalessen – auch gern kalt verzehrt.

Sonderzug:
Der Metal-Train bringt alljährlich rund 800 Besucher zum Wacken Open Air. Der Party-Zug fährt von Stuttgart über verschiedene deutsche Bahnhöfe.

Trinken:
Mit dem Tanzen eine der Hauptbeschäftigungen auf Festivals. Allein beim Wacken Open Air werden jedes Jahr um die 100 000 Liter Bier ausgeschenkt.

Unfall:
Kleinere Unfälle gibt es immer wieder: umgekippte Bierdosen, ungewollte Schwangerschaften, untalentierte Künstler.

Vorverkauf:
Nach dem Festival ist vor dem Festival: Schon kurz nach der Sause beginnt oft der Vorverkauf fürs nächste Jahr.

Wohnwagen:
Wer mit dem weitaus komfortableren Wohnwagen kommt, zieht den Neid der Zeltschläfer auf sich. An der Spitze VW-Bus-Besitzer.

xx, The:
Die Band veranstaltet in diesem Sommer ihre eigene „Night and Day“-Festivalreihe. Sie spielte unlängst mit befreundeten Bands in Lissabon und Berlin. Im Juni folgt ein Festival in London.

Zubettgehen:
Nach drei Tagen Dauerparty und Schlafentzug weiß man das eigene Bett wieder zu schätzen.

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