Brand in Mehrfamilienhaus:

25-Jähriger soll eigene Wohnung angezündet haben

Ein Feuer in einem Wohnhaus in Demmin hat am Sonnabend einen erheblichen Sachschaden angerichtet. In dem Haus befanden sich vier Wohnungen eine Pension. Die Polizei hat einen 25-jährigen Bewohner im Verdacht, das Feuer gelegt zu haben.

Das Feuer in dem Mehrfamilienhaus in Demmin war am Sonnabend gegen 17:45 Uhr ausgebrochen.
Peter Schönfeld Das Feuer in dem Mehrfamilienhaus in Demmin war am Sonnabend gegen 17:45 Uhr ausgebrochen.

Das Feuer brach am Sonnabend am späten Nachmittag in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses in der Treptower Straße aus. Die Mieter des Hauses, in dem sich vier Wohnungen und eine Person befand, sowie die Pensionsgäste konnten das Haus selbständig verlassen und blieben unverletzt.

Lediglich der Inhaber der betroffenen Wohnung wurde leicht verletzt. Er konnte allerdings nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus Demmin noch am selben Tag wieder entlassen werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Demmin rückte dem Feuer mit 19 Kameraden zuleibe. Durch den Brand sowie die Löscharbeiten wurden die betreffende Wohnung unbewohnbar und eine weitere Wohnung stark beschädigt.

Den Sachschaden schätzte die Polizei zunächst auf rund 100.000 Euro. Wie es in dem Polizeibericht über den Vorfall heißt, ermittelt in die Polizei wegen schwerer Brandstiftung gegen den 25-jährigen Wohnungsinhaber.