Blitzer unzerstörbar:

Abfackeln hilft nicht gegen Bußgeld

Der Brandanschlag auf einen Blitzer bei Dargun am Mittwoch hat sein Ziel nicht nur verfehlt, er war von vornherein vergeblich. Beweisfotos auf diese Art zu "entsorgen" wird sogar immer aussichtsloser.

Angezündet, aber weiter funktionstüchtig: der Blitzer an der B 110 in Warrenzin.
Georg Wagner Angezündet, aber weiter funktionstüchtig: der Blitzer an der B 110 in Warrenzin.

Wer von einem "Starkasten" des Landkreises geblitzt wird und diesen anschließend abfackeln will, um dem Bußgeldbescheid zu entgehen, hat offenbar schlechte Karten. "Wir hatten noch keinen Brandanschlag, bei dem wir anschließend die Speicherkarten nicht mehr auslesen konnten", erklärt Ordnungsamtsleiter Peter Handsche.

Dabei kommt es immer wieder zu derartigen Anschlägen, zuletzt an der B 110 in Warrenzin. Die Kameraeinsätze seien aber stabil genug, um der Hitze standzuhalten, so Peter Handsche. Zudem werden die Daten nach seiner Auskunft heute teils schon direkt nach dem Blitzen per Funk auf einen Server übertragen. "Den Blitzerkasten weg zu hauen macht also keinen Sinn für den, der geblitzt wurde."

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