Brückensanierung in Demmin:

Altes Gewölbe bedroht Gehweg

Damit sich Fußgänger in Demmin auf der Brücke über dem Mühlengraben bald wieder sicherer fühlen können, soll Ende Oktober die Sanierung beginnen.

Das Gewölbe unter der Brücke über dem Mühlengraben in Demmin ist marode. Deshalb sollen jetzt neue Kappen verankert werden. Ansonsten müsste bald der Gehweg gesperrt werden, weil es für die Fußgänger zu gefährlich werden würde.
Kirsten Gehrke Das Gewölbe unter der Brücke über dem Mühlengraben in Demmin ist marode. Deshalb sollen jetzt neue Kappen verankert werden. Ansonsten müsste bald der Gehweg gesperrt werden, weil es für die Fußgänger zu gefährlich werden würde.

Bauamtsleiter Dietmar Schmidt klang erleichtert. "Wir sind froh, dass endlich reagiert wird", sagte er vor dem Demminer Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt. Das Straßenbauamt Güstrow will jetzt Schäden an der Brücke über den Mühlengraben in der Zetkinstraße beseitigen. Die Teilsanierung soll Ende Oktober beginnen und bis April 2014 dauern. "Im Bereich der Gehwege dort kann man bald durch die Fugen sehen und schaut ins Nichts runter", machte Schmidt deutlich, wie dringend notwendig die Arbeiten sind. Während der Arbeiten soll ab Geselliusplatz nur noch eine Fahrspur frei bleiben. Zudem soll die Brücke zwei neue Geländer bekommen. Die alten, die nach der Wende angebracht wurden, würden nicht mehr die Standards erfüllen. Sie seien zu niedrig und inzwischen zerschlissen und abgeplatzt. Die neuen Geländer sollen 1,25 Meter hoch sein.

Wie Ronald Normann, Leiter des Straßenbauamtes Güstrow, auf Nordkurier-Anfrage sagte, sollen neue Kappen als Bestandteil der Brückenkonstruktion verankert werden. Das alte Gewölbe unter der Brücke sei sehr schlecht. Es hätte nicht viel gefehlt und die Gehwege hätten gesperrt werden müssen, weil die Sicherheit auf der Brücke in dem Bereich nicht mehr gegeben wäre. Das soll nun mit den Arbeiten verhindert werden.

Unterdessen laufen bereits vorbereitende Arbeiten. Bei diesen werden unter anderem eine Gasleitung umverlegt. Bernd Koltz, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt, befürchtete indes während der Brückenarbeiten Staus in der Stadt. Die einspurige Verkehrsführung von der Ampelkreuzung Geselliusplatz bis Luisentor sei ihm zu kurz. Er würde es lieber sehen, wenn es schon ab Kino nur noch eine Spur geradeaus und eine Linksabbiegerspur in die Treptower Straße geben würde. Da sei mehr Platz für den Rückstau. Normann sieht das Problem nicht. Die Kraftfahrer müssten sich nur ans Reißverschlussprinzip halten, dann fließt auch der Verkehr. Falls es dennoch Probleme gebe, sei das Straßenbauamt offen für andere Lösungen.

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