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Baustart an der B 110 verschoben

Der Baustart an der B 110 bei Tutow verschiebt sich um mindestens eine weitere Woche, richtig los geht es noch später. Auto- und Lastwagenfahrer sollten sich aber schon jetzt auf die Umleitungen einstellen - zumal es verschiedene Varianten gibt.

Eigentlich hatten die Anlieger für Anfang dieser Woche die ersten Baumaschinen an der B 110 zwischen Kruckow und Tutow-Dorf erwartet. Doch vor nächster Woche ist nichts zu erwarten, und so richtig in die Vollen geht es wohl erst Mitte August.
Stefan Hoeft Eigentlich hatten die Anlieger für Anfang dieser Woche die ersten Baumaschinen an der B 110 zwischen Kruckow und Tutow-Dorf erwartet. Doch vor nächster Woche ist nichts zu erwarten, und so richtig in die Vollen geht es wohl erst Mitte August.

Die Vollsperrung der B 110 zwischen Kruckow und seinem Ortsteil Tutow-Dorf bleibt bis Mitte der Sommerferien aus, erste Baumaschinen tauchen nicht vor dem 1. August auf. Das eröffneten Vertreter des Straßenbauamtes (SBA) Neustrelitz den Zuhörern bei einer Einwohnerversammlung in Kruckow, nachdem ursprünglich vom Startschuss 25./26. Juli die Rede war. "Wir brauchen die nächste Woche noch für die nötigen verkehrsrechtlichen Anordnungen", begründete Alfred Wilp, Sachgebietsleiter für Baudurchführung, die Verschiebung. Immerhin gehe es nicht nur um eine Kappung dieser regionalen Hauptschlagader, sondern um die Ausschilderung weitreichender Umleitungen, die dem Gütertransport geschuldet sind.

Straße zu marode

Von der Idee, den kompletten überregionalen Verkehr vor allem über die Kreisstraße Kruckow-Völschow zu führen, musste die Behörde nämlich Abstand nehmen. Die teils marode Fahrbahn, verbunden mit der engen Kurve in Kartlow, lasse keine zusätzliche Belastung durch noch mehr Lkw zu, erläuterte SBA-Dezernent Andreas Herold. Stattdessen plant das Amt zwei andere Varianten: In nördlicher Richtung von Demmin über Loitz und in südlicher Richtung von Demmin über die L 271 nach Klempenow, von da dann jeweils über die L 35 oder die A 20 bis Jarmen.

Wenn die Baufirma nächste Woche loslegt, bleibt es zwei Wochen bei einer halbseitigen Sperrung, so Alfred Wilp. Denn zuerst müsse die rund 3,5 Kilometer lange Ausweich-Route für den Anliegerverkehr – sie führt von der alten Schmiede bei Tutow-Dorf über die Wiesen und den Kuckucksgraben im Karree bis kurz vors Betriebsgelände der Daberkower Landhof AG bei Kruckow – präpariert werden.