Straßensanierung:

Baustelle macht Anwohnern Sorgen

Probleme mit Leitungen verzögerten laut Planer die Sanierung der Demminer Goetzestraße. Dennoch hofft das Bauamt, noch bis zum Winter mit der Rekonstruktion der Wohnstraße in der Gartenstadt fertig zu werden.

Nur eine große Baustelle ist derzeit die Goetzestraße in Demmin. Dort haben Leitungsprobleme den Fortgang der Arbeiten verzögert.
Georg Wagner Nur eine große Baustelle ist derzeit die Goetzestraße in Demmin. Dort haben Leitungsprobleme den Fortgang der Arbeiten verzögert.

Wer in der Demminer Goetzestraße wohnt, der hat es gegenwärtig nicht leicht. Denn dort laufen die Sanierungsarbeiten auf Hochtouren. Die Fahrbahn hat sich in eine sandige Baugrube verwandelt, die Gehwege sind teils mit Erde überzogen. Doch nicht das ist es, was manchen Anwohner ärgert. Vielmehr sei ihnen bei einer Anwohnerversammlung im Rathaus eine „Notstraße“ versprochen worden, wenn die Bauarbeiten erst einmal entsprechend fortgeschritten sind.

Das aber lässt derzeit noch auf sich warten mit der Folge, dass auch Rettungskräfte oder Feuerwehr nach Ansicht mancher Anwohner im Ernstfall Probleme hätten. Allerdings liefen die Bauarbeiten nicht so ab, wie es ursprünglich geplant war. Im Gehweg seien die Leitungen wesentlich flacher verlegt gewesen als angenommen, sagt der zuständige Planer, Steffen Teetz. Deshalb habe sie der Energieversorger E.ON edis neu verlegt mit der Folge, dass auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite neue Hausanschlüsse nötig wurden. Dafür müssen Rohre durch die Straße verlegt werden. „Dadurch verzögert sich die Zuwegung“, sagt Steffen Teetz. „Im Tiefbau steckt man eben nicht so drin. Da weiß man erst nach dem Graben, wie es wirklich aussieht.“

Immerhin ist nach Auskunft des städtischen Bauamtsleiters Dietmar Schmidt mittlerweile der Zweckverband Wasser und Abwasser mit seiner Kanalisation fast fertig. Sind auch die Kabel neu verlegt, dann werde die Straße aufgeschottert, kündigt er an. Danach sei sie „halbwegs wieder nutzbar.“

Die Fahrbahn selbst soll nach der Fertigstellung des Unterbaus statt des früheren Kopfsteinpflasters eine Asphaltdecke erhalten. Schmidt hofft auf ein Ende der Bauarbeiten noch vor dem Winter. „Bis dahin wollen wir durch sein. Es sei denn, der Frost macht uns einen Strich durch die Rechnung.“

Mit der Goetzestraße ginge dann das gegenwärtig letzte Straßensanierungsprojekt in Demmin zu Ende. Welche Straße danach folgen wird, kann der Bauamtsleiter noch nicht sagen. Grund: Die Stadt hat noch keinen neuen Haushalt.

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