Brückenbau in Buschmühl weiter unklar:

Beggerow drosselt Geldfluss

Noch ist offen, wann an der Brücke Buschmühl gebaut wird. Die Gemeinde erhöht ihren Anteil jedenfalls nicht.

Herbstlich idyllisch präsentiert sich die Buschmühler Brücke. Bisher ist die Querung über den Augraben nur für Fahrzeuge bis sechs Tonnen zugelassen. Jetzt will der Wasser- und Bodenverband "Untere Tollense - Mittlere Peene" hier bauen. Pläne gibt es für eine Fischtreppe.
Kirsten Gehrke Herbstlich idyllisch präsentiert sich die Buschmühler Brücke. Bisher ist die Querung über den Augraben nur für Fahrzeuge bis sechs Tonnen zugelassen. Jetzt will der Wasser- und Bodenverband "Untere Tollense - Mittlere Peene" hier bauen. Pläne gibt es für eine Fischtreppe.

Die Beggerower bleiben hart. Wenn der Wasser- und Bodenverband "Untere Tollense - Mittlere Peene" an der Brücke in Buschmühl bauen will, dann kann sich die Gemeinde maximal mit 20 000 Euro beteiligen. Das stellte Bürgermeister Wolf-Peter Peetz klar. Mehr will er auch nicht in den neuen Haushalt für 2014 reservieren. Zwar wisse er, dass es den Planern zu wenig Eigenanteil der Kommune ist, aber im Moment hat Beggerow keinen Spielraum. Die schmale Brücke über den Augraben ist derzeit nur für Fahrzeuge bis zu sechs Tonnen Gewicht zugelassen. Eine Kopfsteinpflasterstraße verbindet hier entlang die Orte Buschmühl und Leistenow. Das Geld war schon in diesem Jahr im Haushalt eingestellt worden, eigentlich für Reparaturarbeiten. Denn Landmaschinen, die schwerer sind als sechs Tonnen, setzen offenbar dem Bauwerk immer mehr zu. Auf Dauer würde die Brücke diese Lasten nicht aushalten. Die Schäden werden immer größer. Daher kommen der Gemeinde die Pläne des Wasser- und Bodenverbandes vermutlich ganz recht.

Wie weit diese gediehen sind, ist noch offen, und auch, wann und ob es losgeht. Peetz meinte indes, dass die Arbeiten noch dieses Jahr starten könnten. Doch das bestätigte der Wasser- und Bodenverband nicht. Der Geschäftsführer sei krank, hieß es. Deshalb gab es keine Stellungnahme. Im Mai war der Gemeindevertretung ein Projekt zum Bau einer Fischtreppe vorgestellt worden. Das würde bedeuten, nur noch Radfahrer und Fußgänger dürften den Augraben an dieser Stelle überqueren.

 

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