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Bitte einziehen, ihr Fledermäuse!

Der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See mag es flatterhaft. Für die geschützten Flugsäugetiere wurde  dort ein neues Quartier geschaffen. Weitere sollen folgen, auch wenn sich die Blutsauger dann warm anziehen müssen.Zum Beispiel in alten Eiskellern.

Dietmar Schriever muss nur noch das Schild anschrauben am alten Wasserhäuschen. Sommersdorfs Bürgermeister Gerd Müller und Rangerin Gudrun Marin Ziegler freuen sich, dass mit dem Fledermaushaus eine neue Nutzung dafür gefunden ist.
Georg Wagner Dietmar Schriever muss nur noch das Schild anschrauben am alten Wasserhäuschen. Sommersdorfs Bürgermeister Gerd Müller und Rangerin Gudrun Marin Ziegler freuen sich, dass mit dem Fledermaushaus eine neue Nutzung dafür gefunden ist.

Im Jahr 1988 wurde die Leitung am Wasserhäuschen von Sommersdorf aus technischen Gründen gekappt, seither stand das kleine Ziegelgebäude mitten auf dem Acker am Rande des Dorfes leer. Jetzt gibt es dafür eine neue Nutzung. Der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See hat es gemeinsam mit der Gemeinde zu einem Fledermausquartier umgebaut.

Dafür wurde das Dach ausgebessert, eine neue Tür mit Einflugschlitz eingesetzt und im Inneren wurden Gewölbesteine gemauert. So können es die Fledermäuse sowohl als Winterquartier nutzen als auch während der wärmeren Jahreszeit als Wochenstube. Mit Aktionen wie dieser will der Naturpark für die streng geschützten Flugsäugetiere neue Heimstätten schaffen. Dafür sucht Mitarbeiterin Gudrun Marin Ziegler weiter nach geeigneten Standorten wie beispielsweise alten Eiskellern.