Massiver Widerstand :

Blockierer stoppen Aufmarsch der Rechten

Kaum gestartet, war für den Zug der NPD in der Clara-Zetkin-Straße zunächst schon wieder Schluss.

Mit einer Sitzblockade protestierten vor allem junge Leute gegen den rechten Aufmarsch.
Georg Wagner Mit einer Sitzblockade protestierten vor allem junge Leute gegen den rechten Aufmarsch.

So heftigen Widerstand gegen den Umzug von NPD und anderen rechtsgerichteten Personen gab es am 8. Mai wohl noch nie in Demmin. Nach ersten Angaben des Kreis-Ordnungsamtes setzten sich rund 150 Personen des rechten Lagers gegen 20.30 Uhr am Stadion in Bewegung durch die Clara-Zetkin-Straße Richtung Hafen - gesichert von starken Polizeikräften.

Bereits auf der Kreuzung Treptower und Mühlenstraße versperrte eine Gruppe der Linkspartei den Weg, gab diesen aber auf mehrmalige Aufforderung der Polizei wieder frei. Höhe Gerbergasse dann eine Sitzblockade überwiegend junger Leute, umringt von Polizei.

Nach langer Verzögerung führte die Polizei die Teilnehmer des rechtsextremen Fackelzuges an der Blockade vorbei. Auch eine weitere Blockade an der Kirche konnte umgangen werden, sodass der Zug gegen 23.30 Uhr das Ziel am Hafen erreichte. Der Protest der Gegendemonstranten blieb bis gegen Mitternacht ohne Ausschreitungen.

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