Rotes Kreuz:

Blutspende bleibt Hansestadt erhalten

Statt eigener Fahrer setzt der Blutspendedienst Neubrandenburg in Zukunft auf Fahrer des Roten Kreuzes. Demmin steht bei ihm weiter weit oben in der "Rangliste".

Blutspendeaktion am evangelischen Schulzentrum - im nächsten Jahr will der Blutspendedienst die Zahl der Termine in Demmin aufrecht erhalten.
Georg Wagner Blutspendeaktion am evangelischen Schulzentrum - im nächsten Jahr will der Blutspendedienst die Zahl der Termine in Demmin aufrecht erhalten.

Trotz der angekündigten Entlassung seiner Fahrer plant der DRK-Blutspendedienst Neubrandenburg für Demmin im nächsten Jahr die gleiche Zahl an Spendeterminen wie in diesem Jahr. Das erklärte der kaufmännische Geschäftsführer, Olaf Müller-Stegemann, auf Anfrage des Nordkuriers. „Demmin ist für uns ein sehr gutes Spendegebiet, wir werden uns aus Demmin nicht zurückziehen“, sagte er. Der einzige Unsicherheitsfaktor sind nach seiner Auskunft jeweils geeignete Räumlichkeiten.

Die Frage nach der zukünftigen Organisation war jüngst im Zusammenhang mit einer Sonderspendeaktion am evangelischen Schulzentrum wieder im Raum gestanden. Denn die Fahrer sind nicht nur für den Transport der benötigten Geräte und Blutkonserven verantwortlich, sondern sichern die Spendetermine auch organisatorisch mit ab. So läuft über sie beispielsweise auch die Anmeldung der Spender. In Zukunft soll das in Zusammenarbeit mit den DRK-Kreisverbänden gelöst werden. Sie hätten alle eine Fahrbereitschaft, sagte Müller-Stegemann. „Wir schließen uns leistungsmäßig mit ihnen zusammen. So bleibt das Ganze im DRK und geht nicht in den Niedriglohnbereich.“

Die Umstrukturierung ist laut Müller-Stegemann „definitiv eine Kostenfrage“. Im vergangenen Jahr habe der Blutspendedienst in Deutschland mehr als 3,5 Millionen Euro Verlust gemacht. „Wir mussten uns umstrukturieren, um die Blutversorgung aufrecht zu erhalten.“

 

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