Wasserversorger entschuldigt sich:

Braune Brühe aus dem Hahn jetzt wieder klar

Wirklich ekelhaft, was da in einigen Dörfern der Region aus dem Hahn kam: Gute drei Wochen lang mussten sich Anwohner mit schmutzigem Wasser herumärgern.

So sieht das Wasser in Hohenbollentin mittlerweile wieder aus. Im August lief hier drei Wochen lang braune Brühe aus der Leitung.
Jörg Döbereiner So sieht das Wasser in Hohenbollentin mittlerweile wieder aus. Im August lief hier drei Wochen lang braune Brühe aus der Leitung.

"Wir möchten uns für die Unterbrechung der Versorgung mit guter Wasserqualität entschuldigen", sagte Klaus Ehlert, Betriebsstellenleiter der Gesellschaft für kommunale Umweltdienste (GKU). Hintergrund: Im August waren einige Kommunen rund um Lindenberg von starken Ablagerungen von Eisen und Mangan im Wasser betroffen. Das Wasser kam in diesen Orten etwa drei Wochen lang unrein aus dem Hahn, was unter anderem das Wäschewaschen extrem erschwerte. Laut GKU habe man das Problem am 30. August in den Griff bekommen. Bakteriologische Verunreinigungen habe es keine gegeben. Wie Klaus Ehlert mitteilt, haben jüngste Messungen des Gesundheitsamtes bestätigt, dass das Wasser wieder in einem einwandfreien Zustand sei.

In einem der betroffenen Dörfer, Hohenbollentin, ist der Fall nur der jüngste in einer Reihe von Ärgernissen mit dem Wassersystem. Einmal im Jahr, so Bürgermeister Hans-Jörg Schommer, müsse wegen der veralteten Leitungen mit einem Rohbruch gerechnet werden. Er beabsichtige, sich bei einem Treffen mit der GKU erneut für ein neues Leitungssystem einzusetzen.

 

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