Gerichtliches Nachspiel:

Chaosfahrt nach Italien: Schulamt fordert Ausgleich

Die desaströse Fahrt von Demminer Elftklässlern nach Verona im vergangenen Jahr ist juristisch noch nicht ausgestanden.

Mit dem sprichwörtlichen "großen Bahnhof" empfingen Eltern im vergangenen Juli die Elftklässler bei der Rückkehr von der Studienfahrt nach Verona.
Georg Wagner Mit dem sprichwörtlichen "großen Bahnhof" empfingen Eltern im vergangenen Juli die Elftklässler bei der Rückkehr von der Studienfahrt nach Verona.

Es sollte eine bildende und zugleich schöne Studienfahrt nach Verona zum Schuljahrsausklang werden, doch das Vorhaben geriet zum Alptraum. Der Bus befand sich in einem so desaströsen Zustand, dass sich die Demminer Gymnasiasten in Norditalien weigerten, ihn weiter zu benutzen. Die italienischen Behörden sollen ihn schließlich aus dem Verkehr gezogen haben. Das war im Juli vergangenen Jahres, in den Tagen vor der Zeugnisausgabe.

Jetzt bekommt die damalige Studienfahrt möglicherweise ein juristisches Nachspiel. Das Staatliche Schulamt in Neubrandenburg habe gegenüber dem Reiseveranstalter Ansprüche geltend gemacht, sagte der Pressesprecher des Schweriner Bildungsministeriums, Henning Lipski, auf Anfrage des Nordkurier. Ob es auch zu einer Klage kommen wird, ist nach seiner Auskunft noch nicht entschieden. Das wird wohl davon abhängen, ob beide Seiten zu einer gütlichen Einigung kommen oder nicht. Wie die Ansprüche im Einzelnen aussehen, ließ Lipski offen.

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