Radweg:

Demmin macht für Radweg Druck beim Kreis

Gibt es jetzt endlich Bewegung beim geforderten Radweg an der Pensiner Siedlung?

Die Kreisstraße von Demmin nach Pensin braucht dringend einen Radweg. Für Kinder ist es hier wegen der schmalen Straße zu gefährlich, Rad zu fahren.
Georg Wagner Die Kreisstraße von Demmin nach Pensin braucht dringend einen Radweg. Für Kinder ist es hier wegen der schmalen Straße zu gefährlich, Rad zu fahren.

„Das ist einfach zu gefährlich, in der Pensiner Siedlung mit den Rad zu fahren oder gar zu Fuß entlang der Straße zu gehen. Die Straße ist zu schmal. Die Autos rasen hier trotz 70er-Schildes vorbei. Wir brauchen dringend einen Radweg“, sagt Undine Ohlert. Nicht zum ersten Mal: Bereits Ende 2015 hat sie für das Vorhaben Unterschriften gesammelt. Diese Liste übergab sie Anfang 2016 dem Demminer Bürgermeister Michael Koch. Der habe in einem Schreiben an den Landkreis, der für die Kreisstraße von Demmin nach Pensin zuständig ist, die Dringlichkeit des Radweges hervorgehoben.

Im Fachausschuss der Hansestadt wurde die K 19 in diesem Bereich auch als Schulweg beschrieben. „Ich kann mein Kind nicht mit dem Rad zur Schule schicken, das ist zu gefährlich“, betont Undine Ohlert. In der Siedlung sei schon ein Kind angefahren worden. Die Hansestadt habe dem Landkreis nun vorgeschlagen, diesen Bereich der Kreisstraße in das Radwege-Programm aufzunehmen. „Bislang gibt es noch keine Antwort vom Kreis dazu“, sagt Undine Ohlert.

Der Landkreis allerdings bremst zu hohe Erwartungen.„Bis 2018 ist kein Radweg geplant, aber mit der Schließung des Bahnübergangs im Pensiner Weg wird neu geprüft, ob hier ein Radweg notwendig ist“, sagt Annett Thurm von der Pressestelle des Landratsamtes. 

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