Welcher Brunnen ist geeignet?:

Demminer Bierpioniere suchen jetzt Wasser

Noch haben sie nicht viel mehr als ihren Enthusiasmus. Aber die Idee, Demmin wieder zur Brauereistadt zu machen, nimmt Fahrt auf. Und bringt jetzt sogar den Bahnhof ins Spiel.

Auf den Brunnen in der alten Brennerei in Vorwerk müssen die Brauerei-Aktivisten wohl nicht mehr hoffen.
Thoralf Plath Auf den Brunnen in der alten Brennerei in Vorwerk müssen die Brauerei-Aktivisten wohl nicht mehr hoffen.

Ohne gutes Wasser kein anständiges Bier. Vor dem Problem steht derzeit auch die junge Interessengemeinschaft "Wiederbelebung der Demminer Brauereitradition". Die avisierte Quelle in der alten Schnapsbrennerei in Vorwerk scheint wohl doch nicht so geeignet – im Grunde sei das, was man im Keller als Brunnen vermutete, nur eine Art Zuleitungsschacht, sagt Karsten Behrens, Sprecher der Demminer Bierpioniere.

Darum hat Karsten Behrens sich gerade mit dem Demminer Wasserwerk in Verbindung gesetzt – und von dort auch schon Hilfe bei der Suche nach geeigneten Brunnen signalisiert bekommen. 

Lernen von der Craft-Brauerei in Barth

Bier herzustellen, müssen die Brauerei-Aktivisten überhaupt erst mal lernen. "Wir werden uns die kleine Craft-Brauerei in Barth anschauen", sagt Behrens. "Die passt von der Größe her zu unseren Plänen und bietet sogar Braukurse an." Wer Interesse hat mitzufahren: Am 18. Juni startet die Tour.

Während des letzten Treffens fiel der Vorschlag, die Neu-Brauerei im Bahnhof einzurichten. Als eine Art gläserne Bier-Manufaktur. Wobei einem gleich die Perspektive dazu einfällt: eine Bierkneipe nebenan.

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