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Demminer Gymnasium kann mit den Nachbarn rechnen

Dank eines Vertrages mit Vorpommern-Greifswald muss sich das Demminer Gymnasium in den nächsten Jahren kaum Sorgen machen.

Das Demminer Gymnasium hat auch in den nächsten Jahren seine Pforten geöffnet.
Georg Wagner Das Demminer Gymnasium hat auch in den nächsten Jahren seine Pforten geöffnet.

Wenn am Montag wieder der Unterricht an den Schulen in der Region beginnt, können sich die meisten Schulleiter in einem Punkt zufrieden zurücklehnen. Sie haben ihre „Hausaufgaben“ für den Landkreis gemacht. Nach Angaben des Schulverwaltungsamtes haben mittlerweile 95 Prozent aller Schulen ihre Stellungnahmen für den neuen Schulentwicklungsplan abgegeben. „Die Schulen waren sehr kooperativ.“ Bis Mitte Februar sollen nun die Schulkonferenzen zu den Planungsvorstellungen gehört werden, darüber hinaus berät der Bildungsausschuss in vier Sitzungen über die einzelnen Planungsgebiete. Spätestens im Juli wird sich dann der Kreistag mit der Planung befassen.

Vertrag schenkt Sicherheit

Mehr Zeit bleibt dafür auch nicht. Denn der neue Schulentwicklungsplan, in dem über Wohl und Wehe mancher Einrichtung entschieden werden könnte, muss bis zum Beginn des neuen Schuljahres in Kraft treten. Eines scheint dabei sicher: Das Demminer Goethe-Gymnasium wird auch in den nächsten Jahren Bestand haben. Nachdem zeitweilig eine unglückliche Formulierung im Haushaltssicherungskonzept für Beunruhigung gesorgt hatte, haben das mittlerweile sowohl die Gymnasien in Demmin und Malchin als auch die Kreisverwaltung selbst klargestellt, der Landkreis hat sich eindeutig zum Demminer Gymnasium bekannt. „Das ist unstrittig“, heißt es seitens des Landratsamtes.

Dabei kommt den Demminern ein bis zum Jahr 2020 geltender Beschulungsvertrag mit dem Nachbarkreis zugute. Laut diesem Vertrag sichere Vorpommern-Greifswald den freien Zugang von Schülern aus den früher zum Kreis Demmin gehörenden Amtsbereichen Peenetal-Loitz und Jarmen Tutow an das Goethe-Gymnasium und die nötige Schülerbeförderung. Im Gegenzug verlange der Kreis Mecklenburgische Seenplatte nur den halben Schullastenausgleich. Aus diesen beiden Amtsbereichen kamen früher rund ein Drittel der Schüler am Demminer Gymnasium.