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Demminer Land kann nur wenig Lücken schließen

Der Kreis überarbeitet eine Liste für Radwege an Landesstraßen. Für den Altkreis steht da aber nicht besonders viel drauf.

Bequem fahren lässt es sich auf dem Radweg an der Landesstraße zwischen Demmin und Wotenick. Andernorts sollen Radler jetzt ähnliche Verhältnisse bekommen.
Archiv/Georg Wagner Bequem fahren lässt es sich auf dem Radweg an der Landesstraße zwischen Demmin und Wotenick. Andernorts sollen Radler jetzt ähnliche Verhältnisse bekommen.

Einige Lücken im Radwegenetz der Seenplatte sollen in den nächsten Jahren geschlossen werden. Nachdem der Bau- und Umweltausschuss des Kreises die entsprechende Liste behandelt hat, soll sie nun der Kreistag beschließen und das Ganze bis Ende des Jahres an das Land melden. Denn es geht um Radwege an Landesstraßen.

Dabei wird der Altkreis Demmin jedoch nur wenig abbekommen. Nach Auskunft von Wirtschafts- und Umweltamtsleiter Axel Müller geht es hier lediglich um die Radwege an der L 20 zwischen Dahmen und Seedorf, an der L 35 zwischen Burow und Klempenow sowie an der L 281 zwischen Neukalen und Schorrentin.

Keine Landesstraßen, keine Radwege

Ein Grund für diesen eher dürftigen Anteil: Im Altkreis Demmin gebe es ebenso wie an der Müritz verhältnismäßig wenig Landesstraßen. Dazu kommen die Auswahlkriterien. Die jeweiligen Abschnitte sollten in das Radwegenetz des Kreises passen und für sie sollten möglichst schon Planungen in der Schublade liegen, damit die Vorhaben gegebenenfalls schnell umgesetzt werden können.

Doch so mager die Liste für den Altkreis aussieht, über den Radwegebau insgesamt sagt sie ohnehin wenig aus. Neue Radwege beispielsweise sind in dem Papier nicht enthalten. Es gehe lediglich darum, Lücken zu schließen, betont Müller. Das Sonderprogramm erlaube hier den Bau von Radwegen an Landesstraßen, die wegen eines zu niedrigen Verkehrsaufkommens normalerweise keine erhalten würden.