Aufwandsentschädigungen gekürzt:

Demminer Rathausspitze bekommt weniger Geld

Weniger Einwohner, weniger Geld. So einfach lautet die Formel, anhand welcher die Aufwandsentschädigungen des Demminer Bürgermeisters und seiner Stellvertreter gekürzt wurden.

Der Bürgermeister von Demmin und seine Stellvertreter bekommen bald weniger Geld.
Thoralf Plath Der Bürgermeister von Demmin und seine Stellvertreter bekommen bald weniger Geld.

Mit weniger Geld als bisher müssen Demmins Bürgermeister und seine Stellvertreter künftig auskommen. Weil die Einwohnerzahl der Hansestadt kontinuierlich sinkt, werden ihre Aufwandsentschädigungen gekürzt. Eine entsprechende Änderung der Hauptsatzung hat jetzt die Stadtvertretung einstimmig beschlossen.

Demnach erhält der Bürgermeister künftig statt bisher 150 nur noch 120 Euro monatlich. Bei seinem ersten Stellvertreter wird die Entschädigung von 220 auf 190 Euro monatlich und bei seinem zweiten Vize von 200 auf 175 Euro pro Monat gekürzt. Insgesamt spart die Stadt dadurch pro Jahr 1020 Euro ein.

Die Aufwandsentschädigung wird zusätzlich zum Gehalt gezahlt. Dafür können die drei Personen an der Verwaltungsspitze keine Überstunden geltend machen, wie sie beispielsweise durch Wochenendtermine oder abendliche Sitzungen anfallen.