Klassenfahrt im Schrottbus:

Nach Hilferuf aus Italien sind Demminer Schüler auf dem Heimweg

Zum Glück: Bei Außentemperaturen von weit über 30 Grad konnten die Demminer Gymnasiasten ihre Rückfahrt von Verona mit Klimaanlage antreten. In Deutschland wird der Pannen-Reise wohl ein juristisches Nachspiel folgen.

Das Transportproblem ist gelöst. Mit einem Ersatzbus traten die Schüler und Lehrer am Donnerstag die Heimreise von Verona an.
Ostseewelle MV Das Transportproblem ist gelöst. Mit einem Ersatzbus traten die Schüler und Lehrer am Donnerstag die Heimreise von Verona an.

Die Demminer Gymnasiasten, die während ihrer Studienfahrt in Italien feststeckten, sind nun auf dem Weg nach Hause.

Am Donnerstag gegen 14 Uhr befanden sie sich bei strahlendem Sonnenschein und 33 Grad Außentemperatur gerade etwa auf der Höhe von Bozen und setzten damit zur Passage über den Brenner an – zum Glück mit funktionierender Klimaanlage.

Hilferuf über Facebook

„Den Schülern geht es gut. Sie selbst und auch ihre Lehrer sind erleichtert, dass es nun so zu Ende geht“, berichtete am Telefon Alexander Stuth, der als Reporter für den Radiosender „Ostseewelle“ die Rückreise begleitete.

Das war zunächst nicht absehbar gewesen. Nachdem die Reiseteilnehmer an ihrem ersten Bus schwere technische und sicherheitsrelevante Mängel festgestellt hatten, weigerten sie sich, ihn weiter zu benutzen und schickten über Facebook einen Hilferuf nach Deutschland. Nach dessen Verbreitung durch den Radiosender bot ein Unternehmen aus Marlow einen Ersatzbus an.

Busprobleme werden ein rechtliches Nachspiel haben

Laut Alexander Stuth kam dieser am Donnerstag gegen 3 Uhr in Verona an. Nachdem die beiden Fahrer zunächst eine Schlafpause in einer Unterkunft eingelegt hatten, trat die Reisegruppe mittags den Rückweg nach Demmin an, wo sie am Freitag gegen 7 Uhr am Gymnasium eintreffen will.

Die Reise nach Verona wird wohl noch rechtliche Konsequenzen haben. Davon geht der Landkreis als Schulträger aus. Für die Probleme bei der Reise sieht die Kreisverwaltung den Reiseveranstalter beziehungsweise das von diesem beauftragte Busunternehmen in der Pflicht.

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Kommentare (1)

Schlimm genug ist, dass man wissentlich bereits in diesen maroden Bus in Deutschland eingestiegen ist. Die betreuenden Aufsichtspersonen haben beide Augen zugedrückt bzw. nur Handyfotos gemacht. Nie und nimmer schickt man Fahrgäste in einen Bus bzw. stoppt sofort die Reise, wo man eine offene Bodenplatte sieht.