Prioritätenliste Straßenbau:

Die Ebertstraße muss noch warten

Warum wird in der Demminer Gartenstadt zuerst die Goetzestraße saniert und nicht die Ebertstraße? Dabei hat die nach Ansicht einer Anwohnerin einen schlechteren Zustand und werde zudem von mehr Anliegern bewohnt.

Bauamtsleiter Dietmar Schmidt  
Georg Wagner Bauamtsleiter Dietmar Schmidt  

An die Goetzestraße grenzten 30, an die Ebertstraße nur 20 Grundstücke, sagt Bauamtsleiter Dietmar Schmidt. Er kann für die Investitionsenscheidung der Stadt gleich mehrere Gründe ins Feld führen. Zum einen sei die Goetzestraße generell schlechter als die Ebertstraße, zum anderen gebe es eine Prioritätenliste für die einzelnen Straßen.Nach dieser ist nun die Goetzestraße an der Reihe, wo zunächst die Gesellschaft für kommunale Umweltdienste (GKU) an ihren Rohrleitungen arbeiten will. Anschließend folgen Hopfenfeld, Lindenfelde, Devener Hof, Bergstraße, Ebertstraße. „Danach kommen noch ungefähr dreißig andere“, sagt Schmidt. Ziel der Stadt sei es, jährlich wenigstens eine dieser Straßen zu sanieren. „Aber“, schränkt Schmidt ein, „das hängt natürlich auch immer von der Haushaltslage ab.“ Die Ebertstraße käme demnach in fünf Jahren an die Reihe.

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