Demminer Super-Halle:

Die Zweifler werden leiser

Schwerin wird den Bau einer Wettkampf-Sporthalle in Demmin fördern. Davon geht zumindest Vizebürgermeister Kurt Kunze nach jüngsten Gesprächen im Innenministerium aus. Welch eine Wendung: Was als scheinbar unbezahlbarer Wunschtraum begann, ist nun konkret in Planung!

Aus der alten Friesenhalle wird vielleicht bald eine Riesenhalle: Schwerin hat signalisiert, das ehrgeizige Wunschprojekt der Demminer zu fördern. 2016 soll die neue Wettkampfhalle fertig sein.
Thoralf Plath Aus der alten Friesenhalle wird vielleicht bald eine Riesenhalle: Schwerin hat signalisiert, das ehrgeizige Wunschprojekt der Demminer zu fördern. 2016 soll die neue Wettkampfhalle fertig sein.

Noch ist der Traum von einer wettkampffähigen Zweifelder-Sporthalle nicht in trockenen Tüchern, da kostet die Vision schon mal den ersten Batzen Geld.

Gut 160 000 Euro muss die Hansestadt berappen, um die Planungskosten für das Millionen-Objekt zu begleichen. Und das vorerst ohne Garantie, ob die Förderzusage aus Schwerin denn auch wirklich kommt. Immerhin liegt das Geld schon seit vorigem Jahr im kommunalen Haushalt geparkt. So sind halt die Regeln: Ohne durchgeplantes und durchgerechnetes Projekt bräuchte die Stadt beim Landesförderinstitut gar nicht erst vorstellig zu werden.

Projekt nimmt Form an

Vizebürgermeister Kurt Kunze hat nach den jüngsten Gesprächen in Schwerin aber keinen Zweifel mehr, dass die Halle machbar ist. „Im Ergebnis der letzten Abstimmungen gehe ich davon aus, dass der Bau gefördert werden wird. Wir haben vereinbart, bis Ende Oktober alle Anträge einzureichen. Das werden wir auch tun.“ Das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern hat laut Kunze zudem beim Bund eine Sonderförderung für den Hallenbau beantragt. „Hier steht eine Zusage allerdings noch aus.“

Wer hätte das gedacht: Das Projekt, das vor drei Jahren noch wie ein unerfüllbarer, nicht zu bezahlender Wunschtraum erschien – es nimmt also Form an. Geplant ist nun ein Anbau an die alte Friesenhalle, aus der ein multifunktional nutzbarer, also sowohl für Veranstaltungen als auch für den Wettkampf- und Schulsport geeigneter Campus entstehen soll. Auch eine konkrete Zeitvorstellung für den Bau hat die Kommune mittlerweile: Wenn das Fördergeld pünktlich fließt, soll die neue Supersporthalle 2016 fertig sein.

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