Einbrecher ohne Skrupel:

Diebe nehmen Demminer Kitas und Schulen ins Visier

Innerhalb weniger Tage in Demmin: ein Diebstahl und ein Einbruchsversuch in der Regenbogen-Kita, zwei Einbruchsversuche in der Evangelischen Kita und ein vereitelter Einbruch in der Pestalozzi-Schule. Was ist da bloß los?

Schon oft kamen Einbrecher in die Kita Regenbogen in der Demminer Wollweberstraße.
Denny Kleindienst Schon oft kamen Einbrecher in die Kita Regenbogen in der Demminer Wollweberstraße.

Wenn Marion Wachs, die Leiterin der Integrativen Kita Regenbogen in der Demminer Wollweberstraße, von den Einbrüchen in ihrer Einrichtung berichtet, muss man sagen: Es ist besorgniserregend. Denn die Liste ist ziemlich lang. Der im Laufe des vergangenen Wochenendes gestohlene Laptop ist keineswegs der jüngste Fall. So meldete die Demminer Polizei einen weiteren Einbruchsversuch in der Regenbogen-Kita in der Nacht von Montag auf Dienstag. Zwar misslang der Versuch, ein Sachschaden von 100 Euro wurde dennoch verursacht.

Marion Wachs hat den Eindruck, dass es so etwas wie Einbruchsphasen gibt. Sie sagt: "Es ist immer mal ein paar Jahre Ruhe, dann gibt es leider wieder häufiger Einbrüche." Selbst als zwischenzeitlich ein Wachschutz als Reaktion auf eine Folge von Einbrüchen engagiert wurde, habe es noch Vorfälle gegeben.

Ohne Sinn

Ebenfalls am Wochenende wurde auch in der Pestalozzi-Schule eingebrochen. Laut Schulleiterin Dörte Bretsch war die Security aber schnell vor Ort, weil der Alarm ausgelöst wurde. "Die sind gar nicht dazu gekommen, etwas zu entwenden." Außer Schulbüchern gebe es da aber auch nichts zu holen. Dörte Bretsch wundert sich daher einfach nur: "Ich sehe den Sinn, in Kitas und Schulen einzubrechen, nicht."

Jüngst wurden der Demminer Polizei noch zwei Einbruchsversuche in der Evangelischen Kita in der Clara-Zetkin-Straße gemeldet. Im Zeitraum vom 18. bis 24. Mai macht das insgesamt fünf Straftaten in Schulen und Kitas in Demmin. "Wir sprechen noch nicht von einer Serie, aber von einer Häufung von Einbrüchen", sagt Polizeisprecherin Diana Mehlberg. Die gute Nachricht: Es gebe bereits Ermittlungsansätze, denen nun nachgegangen wird. Die Polizeibeamten werden außerdem verstärkt Streife fahren.

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