Demminer und sein größtes Match:

Kicken gegen den FC-Bayern München

Für Dustin Gehrmann vom SV Traktor Pentz geht am Montag Abend ein Traum in Erfüllung. Er darf gegen die Profis von Bayern München spielen.

Die Unterstützung seiner Vereinskameraden ist Dustin Gehrmann (Mitte vorn) sicher. Am vergangenen Donnerstag trainierte er zum letzten Mal mit ihnen, bevor es heute gegen den deutschen Rekordmeister geht.
Georg Wagner Die Unterstützung seiner Vereinskameraden ist Dustin Gehrmann (Mitte vorn) sicher. Am vergangenen Donnerstag trainierte er zum letzten Mal mit ihnen, bevor es heute gegen den deutschen Rekordmeister geht.

Die Töppen sind geputzt, die Trikots liegen bereit, am Montagabend kann es losgehen. Wenn um 17.30 Uhr im Alpenbauer Sportpark Unterhaching der Schiedsrichter das Spiel um den Paulaner Cup anpfeift, dann wird für Dustin Gehrmann ein Traum in Erfüllung gehen. Der 18-jährige Mittelfeldspieler des SV Traktor Pentz darf mit 29 anderen Hobby-Fußballern aus aller Welt gegen die Profis des FC-Bayern München antreten.

Ob von Beginn an auf dem Rasen oder zunächst auf der Bank, das ist zwar noch nicht bekannt, aber: „Jeder wird spielen“, weiß er. „Das wird auch nötig sein, so wie die Bayern aufdrehen.“ Dass die auch gegen die Amateure auf Sieg spielen werden, das steht für Dustin Gehrmann fest. Denn für Bayern-Trainer Pep Guardiola gebe es kein unwichtiges Spiel.

Das Match seines Lebens

In den vergangenen Wochen hat sich Dustin Gehrmann auf das Match seines Lebens vorbereitet. Am Sonntag gab es in Unterhaching ein internes Training der Hobby-Mannschaft, zuvor trainierte der junge Mann noch einmal gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden von Traktor Pentz. Ein wenig aufgeregt sei er schon, gab er da zu. „Es ist ja auch ein Traum, der sich erfüllt hat.“ Und den hat er sich hart erkämpft. Laut Veranstalter hatten sich mehr als 31.000 Hobby-Kicker aus der ganzen Welt um die Teilnahme an dem Spiel beworben, nur 30 blieben am Ende des Castings übrig. Dustin Gehrmann, dessen Eltern in Demmin leben, ist der einzige aus Mecklenburg-Vorpommern. „Da hat man schon ein wenig Bammel“, sagte er. „Aber es ist eine positive Aufregung.“

Heute aber werden ihm Viele die Daumen drücken, seine Vereinskameraden ebenso wie seine Eltern und Freunde. Zu sehen ist die Partie nach den bisherigen Informationen live im Fernsehen auf Sport 1.