Neueröffnung:

Ein Bürgerbüro für das Ehrenamt

Ein neues Zentrum für bürgerschaftliches Engagement in Demmin ist eröffnet worden. Jeder kann sich hier mit seinen eigenen Idee einbringen. Was braucht die Hansestadt, einen Treffpunkt für Ältere oder einen Jugendklub?

Roland Löffler von der Herbert-Quandt-Stiftung (rechts) übergab den Demminer Bürger ein Schild für ihr neues Bürgerbüro.
Gudrun Herzberg Roland Löffler von der Herbert-Quandt-Stiftung (rechts) übergab den Demminer Bürger ein Schild für ihr neues Bürgerbüro.

Jetzt ist es endlich geschafft. Nach der Gründung des neuen Vereins "Demminer Bürger" im Mai dieses Jahres gibt es einen Anlaufpunkt. Mit Unterstützung der Quandt-Stiftung, sie gibt immer für fünf Jahre das Geld für Aktivitäten im Verein, das sind im Jahr 30 000 Euro, ist jetzt ein Treffpunkt für engagierte Leute geschaffen worden. In der Clara-Zetkin-Straße 16 in Demmin gibt es dieses Büro. Hier kann jeder herkommen, der aktiv werden will für seine Stadt und seine Bürger. "Wir brauchen Idee, und helfen dann bei der Umsetzung", sagt Günther Kny, Vorsitzender des Vereins. Und er hat auch schon einige Mitstreiter. Zur Gründung gab es sieben aktive Leute, inzwischen sind es schon 15 Menschen, die für ihre Stadt etwas bewegen wollen. Der ehemalige Pastor Gunther Kretschmar möchte beispielsweise den Menschen helfen, die allein sind. Er will sie begleiten bei Behördengängen und sie auch danach nicht allein lassen. Dafür hat er jetzt eine Ausbildung als Bürgerpate gemacht. Das bedeutet, er steht Menschen zur Seite, die es allein nicht schaffen.

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