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Eine Spende für die Lebensretter

Weil sie als Fluthelfer an der Elbe Schaden verhindert haben, überreichte eine Versicherung dem Demminer Sanitäts- und Betreuungszug des DRK eine Spende. Zudem gehören die Hansestädter zu den besten Lebensrettern Deutschlands.

Allianzvertreter Jens Otto überreicht an Eckart Barz vom Sanitäts- und Betreuungszug des DRK einen Scheck von 1000 Euro. Das Demminer Team war im Juni als Fluthelfer an der Elbe im Einsatz. Foto: Kirsten Gehrke
Allianzvertreter Jens Otto überreicht an Eckart Barz vom Sanitäts- und Betreuungszug des DRK einen Scheck von 1000 Euro. Das Demminer Team war im Juni als Fluthelfer an der Elbe im Einsatz. Foto: Kirsten Gehrke

Denn die ehrenamtlichen Sanitäter der Hansestadt Demmin gehören zu den besten Lebensrettern Deutschlands. Beim Bundeswettbewerb der Bereitschaften in Berlin holte sich das Demminer Team den fünften Platz. Als Landessieger von Mecklenburg-Vorpommern waren sie qualifiziert. 19 Mannschaften traten an, erzählt Zugführer Eckart Barz aus Demmin. „Die Wettkampfbedingungen waren hart.“ Neun praktische Stationen und eine theoretische mussten die Demminer absolvieren und hatten für jede nur zehn Minuten Zeit. Hauptsächlich sei es um Erste Hilfe gegangen, wo die Kriterien genau bewertet wurden, aber auch wie die Mannschaft aufgetreten und geführt wurde. Ein simulierter Ski-Unfall, eine Motorsägen-Verletzung, ein Treppensturz - auf das musste schnell reagiert werden. Auch dreimal ging es um die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit einem Defibrillator. Die Anforderungen seien sehr hoch gewesen. Unter Gruppenführerin Anne Barz erreichte das Team mit Eckart Barz, Paul Hoppe, Claudia Tykwer, Stephan Mielke und Tony Eggert ihr Ziel, unter die ersten Zehn zu kommen. André Selent und Florian Riwaldt waren als Schiedsrichter aus Demmin dabei, und Klaus Hoppe betreute die Gruppe. „Wir haben uns wochenlang auf den Wettbewerb vorbereitet“, sagt Eckart Barz. Neben der Arbeit haben sie geübt, Wochenenden ans Bein gebunden. Selbst zu Hause habe noch jeder für sich trainiert. Es hat sich gelohnt. Zwar ging der Pott nach Hessen, aber auf Rang fünf können die Hansestädter stolz sein. Mit Eckart Barz freute sich auch DRK-Geschäftsführerin Bärbel Jahn.