Steuerverschwendung?:

Flüchtlings-Möbel landen im Sperrmüll

Verschwendet der Landkreis bei der Räumung der Flüchtlingswohnungen in Kletzin unnötig Steuergelder, indem er noch brauchbare Möbel einfach in den Sperrmüll werfen lässt?

Zu gut zum Wegwerfen? Der Landkreis gab dieses Mobiliar aus Kletziner Flüchtlingswohnungen in den Sperrmüll.
Ilona Heinze Zu gut zum Wegwerfen? Der Landkreis gab dieses Mobiliar aus Kletziner Flüchtlingswohnungen in den Sperrmüll.

Nachdem in den vergangenen Monaten die Flüchtlingszahlen stark zurückgingen, hat die Kreisverwaltung die Wohnungen in einem Wohnblock in Kletzin (bei Demmin) mangels weiteren Bedarfs gekündigt. Dieser Tage ließ der Landkreis das Mobiliar ausräumen – und zog sich damit Ärger zu.

Denn zumindest ein Teil der Möbel ging aus den Wohnungen direkt in den Sperrmüll. Dort würden Möbel zerstört, die noch nicht einmal ein Jahr alt seien, empört sich Ilona Heinze auf Facebook. Dabei gebe es im Dorf eine Möbelbörse und im Umfeld auch genügend Bedürftige. Steuerverschwendung, findet sie.

Möbelstücke werden überprüft

Immerhin, besonders teuer waren die Einrichtungsgegenstände wohl nicht. Sie stammten laut Kreisverwaltung aus dem Niedrigpreissegment und ließen sich anscheinend auch kaum noch weiter verwenden.

Vor jeder Wohnungsräumung werde der Zustand der Möbelstücke überprüft, hieß es auf Anfrage des Nordkuriers. "Sofern dieser eine weitere Nutzung zulässt, wird das entsprechende Mobiliar eingelagert. Anderenfalls erfolgt, wie in Kletzin, eine Entsorgung." Für die Bewertung wäge man für die einzelnen
Stücke zwischen dem zu erwartenden Kostenaufwand für Transport, Reparatur und Einlagerung sowie dem Neubeschaffungspreis ab.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung

Kommentare (1)

was für die überprüfer müll ist, entsprechend hrem gehobenen lebensstil, ist für viele menschen im land (ich meine hier keine flüchtlinge) noch sehr gut erhaltenes....so stark ist eben das gefälle in diesem wohlstandsstaat...