Törpiner Forum:

Fragebögen sollen Klarheit bringen

Bevor ein Bürgerbus im ganzen Demminer Land rollen kann, soll jetzt ein Konzept geschrieben werden. Doch noch fehlen Zahlen.

In Törpin rollt bereits ein Bürgerbus. Doch der Bedarf ist offenbar größer. Deshalb ist ein Modellprojekt jetzt auch für den gesamten Bereich Demmin-Land geplant.
Gudrun Herzberg In Törpin rollt bereits ein Bürgerbus. Doch der Bedarf ist offenbar größer. Deshalb ist ein Modellprojekt jetzt auch für den gesamten Bereich Demmin-Land geplant.

Die Lage ist klar. Wer auf dem Land lebt, muss mobil sein. Doch genau das ist für viele ein Problem, vor allem für die, die älter werden. Sollen deshalb alle Alten in die Stadt ziehen? Das Törpiner Forum hält bereits für spontane Fahrdienste einen Bürgerbus bereit. Doch die Kapazitäten sind begrenzt, nur innerhalb der Ortsgrenzen kann das Defizit an Mobilität beseitigt werden. Das soll jetzt mit einem Modellprojekt für das Demminer Land anders werden. Ein Bürgerbus soll dann in allen 16 Gemeinden rollen.

Gegenwärtig ist man dabei, ein Konzept zu erarbeiten. Erster Schritt ist es jetzt, den Bedarf zu ermitteln. Dazu müssen die Bürgermeister der Gemeinden mit ins Boot geholt werden, sagte am Freitag Hans Schommer, Bürgermeister in Hohenbollentin, in einer zweiten Beratung zum Thema in Törpin. Am 16. Dezember will er im Amtsausschuss die Bürgerbus-Idee seinen Amtskollegen vorstellen. Bis dahin soll auch ein Fragebogen erarbeitet sein, der in die 3608 Haushalte der Dörfer verteilt werden soll. Mit diesen Bögen soll herausgefunden werden, wie hoch jetzt der Bedarf für einen Bürgerbus ist. Um ein Konzept zu erstellen, werden diese Zahlen gebraucht. Um möglichst viele Bögen zurückzubekommen, setzt Schommer auf persönliche Gespräche mit den Bürgern.

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