Reifen geplatzt - Heizöl ausgelaufen:

Vollsperrung auf der B 110: Gefahrguttransporter umgekippt

Auf der B110 zwischen Tutow und Demmin ging seit Dienstagmorgen nichts mehr. Der Anhänger eines Gefahrguttransporters war umgekippt, prallte gegen einen Baum und schlug Leck. Die anschließende Vollsperrung dauerte bis in den Abend hinein.

Obwohl mehrere Tausend Liter Heizöl ausliefen, soll es bei dem Unfall zwischen Tutow und Demmin bisher nicht zu Umweltschäden gekommen sein.
Felix Gadewolz Obwohl mehrere Tausend Liter Heizöl ausliefen, soll es bei dem Unfall zwischen Tutow und Demmin bisher nicht zu Umweltschäden gekommen sein.

Wegen eines schweren Verkehsunfalls war die B 110 zwischen Tutow und Demmin am Dienstag stundenlang gesperrt. Dort war am Dienstagmorgen der Anhänger eines mit rund 16.000 Litern Heizöl beladener Gefahrguttransporter wegen eines geplatzten Reifens von der Fahrbahn abgekommen. Der Anhänger prallte gegen einen Baum, wurde wieder auf die Straße geschleudert und blieb quer auf der Fahrbahn liegen.

Am Anhänger ist ein Riss entstanden, durch welchen Heizöl ausgelaufen ist. Der 37-jährige Fahrer hat mittels Sofortmaßnahmen das Heizöl gebunden, um so das Ablaufen von der Fahrbahn zu verhindern. Die wenig später eintreffende Feuerwehr richtete sofort eine Ölsperre ein, damit das entlaufende Heizöl ordnungsgemäß gebunden und dann entsorgt werden konnte.

Mehrere Tausend Liter Heizöl ausgelaufen

Zu Umweltschäden ist es laut Umweltamt bisher allerdings nicht gekommen - wohl auch dank des Einsatzes des Gefahrgutzuges aus Stavenhagen und der Freiwilligen Feuerwehr Demmin. Dabei flossen nach Angaben vor Ort mehrere Tausend Liter Heizöl aus dem Tank.  Nach Angaben des Firmenleiters hatte der Lastkraftwagen samt Anhänger 16.000 Liter Heizöl geladen. Es ist ein Schaden von etwa 65.000 Euro entstanden.

Vollsperrung der B110

Die Bundesstraße B110 blieb für mehrere Stunden gesperrt. Zwischen 13 Uhr und 14 Uhr wurde mit den Bergungsarbeiten begonnen, welche nach einer ersten Auskunft des Bergungsunternehmens etwa zwei Stunden dauern sollten. Gegen 16 Uhr hieß es dann aber von der Polizei, dass die Vollsperrung bis etwa 19 Uhr aufrechterhalten wird, da die Bergung noch aufwändiger als gedacht sei. Die Autofahrer wurden daher gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Am Abend dann die erlösende Nachricht: Beide Spuren sind wieder frei befahrbar.

Dieser Artikel wurde am Dienstag um 19.48 Uhr aktualisiert.

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