Kleines Pentz mit großen Plänen:

Gemeinde will neues Gerätehaus für Feuerwehr

Die Mängelliste ist lang, ein neues Gebäude soll her. Doch ob sich das finanzieren lässt, steht noch nicht fest.

Gleich nach dem Ortseingangsschild steht das alte Feuerwehrgebäude in Pentz. Daneben wäre noch Platz für ein neues Gebäude.
Jana Otto Gleich nach dem Ortseingangsschild steht das alte Feuerwehrgebäude in Pentz. Daneben wäre noch Platz für ein neues Gebäude.

Die baulichen Mängel an den beiden Gebäuden der Freiwilligen Feuerwehr Pentz/Gnevezow füllen lange Listen. Fehlende Tore und nicht ausreichende Trocknungsmöglichkeiten für die Klamotten sind nur die Spitze des Eisbergs, die die Feuerwehr-Unfallkasse protokolliert hat. Seit ihrem Besuch im vergangenen Jahr ist in der Gemeindevertretung Borrentins, zu denen die Feuerwehrstandorte Pentz und Gnevezow gehören, die Idee von einem Neubau gewachsen. Ein Haus, das nicht nur ausreichend Platz bietet, sondern modernen Anforderungen genügt.

Auf ihrer jüngsten Sitzung nun haben die Abgeordneten zumindest die Vorplanung für so ein Gebäude auf den Weg gebracht. „Erst einmal geht es nur um den Anfang. Wir müssen ein Planungsbüro finden, das sich mit solchen umfangreichen Projekten gut auskennt“, erläuterte Achim Franz, zweiter Bürgermeister, der den erkrankten Eckhard Wach auf dieser Sitzung vertrat. So ein kompetentes Planungsbüro sei beinahe die halbe Miete, denn es erhöhe die Wahrscheinlichkeit, Fördermittel zu bekommen. Und die brauchen die Borrentiner dringend. „Ohne eine 90-prozentige Förderung und zusätzliche Co-Finanzierungshilfen können wir das nicht stemmen“, so Achim Franz. Die Gemeinde erhofft sich also neben der finanziellen Zuwendung aus Mitteln der Brandschutzkasse auch Unterstützung über Sonderbedarfszuweisungen des Landes. Und selbst für den dann bleibenden Eigenanteil müsste vermutlich ein Kredit aufgenommen werden.

Ein Büro, dass sich mit den Planungen beschäftigen soll, haben die Borrentiner auch schon ausfindig gemacht. Die Firma Baukonzept aus Neubrandenburg könne eine umfangreiche Referenzliste ähnlicher Projekte vorlegen. Erste Besichtigungstermine fanden statt. Die ersten Planungskosten beliefen sich auf rund 3600 Euro, das gesamte Bauvorhaben wurde mit etwa 600 000 Euro beziffert. Doch den Borrentinern geht es um mehr als nur einen Neubau. „Wir wollen versuchen, dann auch gleich ein entsprechendes Fahrzeug mitzukaufen“, sagte Achim Franz.

 

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