Ehrung für engagierte Ehrenamtliche:

Goldenes Buch von Demmin um zwei große Namen reicher

Gut, dass es auch in Demmin immer noch Menschen gibt, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen, für Kultur und Lebenssinn, und die daran sogar noch ihre Freude haben. Wo wären wir ohne Menschen wie Hildegard Appelt und Herbert Frank?

Schöne Bescherung: Hildegard Appelt und Herbert Frank (links) wurden von Bürgermeister Michael Koch (rechts) für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.
Thoralf Plath Schöne Bescherung: Hildegard Appelt und Herbert Frank (links) wurden von Bürgermeister Michael Koch (rechts) für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

So richtig Freizeit kann Hildegard Appelt eigentlich kaum haben. Wenn sie nicht gerade für das „Hanseviertel“ auf Sponsorensuche ist, auf der Fischerinsel Touristen betreut und Veranstaltungen mit vorbereitet, dann hat sie ganz gewiss für den Bibliotheksvereins gut zu tun. Dort ist die pensionierte Lehrerin nämlich auch mit von der Partie. Und das mit einem Engagement und einer Lebensfreude, dass sich mancher in seinem Job ein Beispiel dran nehmen könnte, ob nun im Ferienleseclub der Hansebibliothek oder Jahr für Jahr am Stand des Fördervereins auf dem Weihnachtsmarkt. Kein Wunder, dass die Wahl auf Hildegard Appelt fiel am Sonnabend in der vollbesetzten Aula des Goethe-Gymnasiums, als Bürgermeister Michael Koch (CDU) engagierte ehrenamtliche Demminer auszeichnete – traditionell im Rahmen des Adventskonzerts des Peenechores, selbst längst ein lebendiges Stück „Ehrenamt in Reinkultur“, wie Koch meinte.

Die passenden Worte zur Ehrung des Ehrenamts fand der Bürgermeister diesmal bei Mahatma Gandi: „Der Reichtum eines Menschen ist das, was er anderen Gutes getan hat.“ So gesehen, gehört Hildegard Appelt gewiss zu den Reichsten in der Hansestadt, was für Herbert Frank freilich ebenso gilt. Er war der zweite im Bunde der in diesem Jahr Geehrten – für seine große ehrenamtliche Arbeit im Demminer Orgelförderverein und für die Sommerkonzerte in der Kirche St. Bartholomaei ebenso wie im Pfarrgemeinderat derkatholischen Kirchengemeinde. So steht es nun auch im „Goldenen Buch“ der Hansestadt, in das sich beide eintrugen.

 

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