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Hühnergrippe trifft auch Demmin

Schluss mit Picken an der frischen Luft: Um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, muss Geflügel vielerorts in die Ställe.

Diese Hühner schauen aus dem Stall. Geflügel muss auch im Altkreis Demmin eingestallt werden, damit die Ansteckungsgefahr gebannt wird.
Roland Weihrauch Diese Hühner schauen aus dem Stall. Geflügel muss auch im Altkreis Demmin eingestallt werden, damit die Ansteckungsgefahr gebannt wird.

Der Infektionsherd beim Ausbruch der Geflügelpest H5N8 liegt mit Heinrichswalde zwar relativ weit entfernt von Demmin. Von den Schutzmaßnahmen ist der Altkreis aber dennoch betroffen. Die Kreisverwaltung hat jetzt ein Aufstallungsgebot für bestimmte Gebiete im Bereich Demmin erlassen. Das gilt für die Sommersdorfer Bucht am Kummerower See, den Peenepolder nördlich von Demmin und den Trebelpolder "Aasewiesen" jeweils in einem Uferstreifen 500 Metern sowie den Stavenhagener Ortsteil Pribbenow. Darüber hinaus gilt im Umkreis von 50 Kilometern um den von der Seuche betroffenen Tierbestand gleichfalls ein Aufstallungsgebot. Eingeschlossen sind dabei im Bereich Demmin die Gemeinden Utzedel, Sarow, Kriesow, Rosenow und Wolde.

Geflügel darf in diesen Gebieten nur noch in geschlossenen Ställen oder entsprechenden Schutzvorrichtungen gehalten werden. Eine offizielle Begründung für die Ausdehnung des Schutzgebietes insbesondere auf die Bereiche am Kummerower und Malchiner See liegt zur Stunde nicht vor. Offenbar soll aber eine Übertragung der Krankheit durch Wildvögel verhindert werden. Denn beispielsweise die Sommersdorfer Bucht gilt als wichtiges Rastgebiet für Zugvögel.

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