B 194-Ausbau hat Folgen:

In Demmin ist bald viel Geduld gefragt

Die Kreuzung am Heilgeistberg droht in der Zeit des B-194-Ausbaus zum Stauknoten zu werden. Denn hier wird bald ein großer Teil des Umleitungsverkehrs entlang geführt werden. Doch die Kreuzung ist dem nicht gewachsen.

Noch sieht das alles ganz friedlich aus, wie der Verkehr über die Kreuzung am Heilgeistberg schnurpst. Doch wehe, die Brücke war oben. Und dann bald noch der Umleitungsverkehr!
Thoralf Plath Noch sieht das alles ganz friedlich aus, wie der Verkehr über die Kreuzung am Heilgeistberg schnurpst. Doch wehe, die Brücke war oben. Und dann bald noch der Umleitungsverkehr!

Die geplante Großbaustelle an der B 194 lässt Hartmut Lange nicht mehr los. Er wohnt in Vorwerk fast direkt an der Stavenhagener Straße und sitzt sozusagen in der ersten Reihe, wenn der Ausbau der B 194 beginnt. Doch nicht der drohende Ausnahmezustand vor seiner Haustür allein macht ihm Sorgen. Es ist eine der geplanten Umleitungen – die durch die Deutsch Kroner Straße nämlich in Richtung Heilgeistberg.

„Wenn Sie da nicht etwas ändern, wird es an der Kreuzung vor der Kahldenbrücke ein großes Verkehrschaos geben, wenn der Umleitungsverkehr erst losgeht“, sagte Lange jüngst in der Einwohnerversammlung in Vorbereitung der Bauarbeiten den Leuten vom Straßenbauamt voraus. „Warten Sie mal auf den ersten Brückenzug, danach geht da dann gar nichts mehr. Die Kreuzung ist nämlich eine Fehlkonstruktion.“

Längere Ampelphasen sollen es regeln

Die Demminer kennen das Problem: Vor allem aus Richtung Deutsch Kroner staut sich der Verkehr nach Brückenöffnungen mehrere Hundert Meter zurück. Auch im Feierabendverkehr kommt es regelmäßig zu langen Schlangen. Die Linksabbiegespur ist viel zu kurz: Da reichen schon ein, zwei Lkw, die nach links über die Brücke in Richtung Dargun auf die B 110 abbiegen wollen, und die Rechts-/Geradeaus-Spur ist blockiert. Auf dieser Spur aber wird sich bald ein großer Teil des Umleitungsverkehrs zurück in die Innenstadt bewegen. besser gesagt: nicht bewegen. Denn die Heilgeist-Kreuzung droht zum Stauknoten zu werden.

Ronald Normann, Chef des  Güstrower Straßenbauamtes, sagte den Demminern zu, das Problem in den Planungen der Umleitung zu berücksichtigen. „Wir sehen die Gefahr einer Überstauung dort auch. Bisher ist unsererseits als eine Maßnahme vorgesehen, die Ampelschaltung so umzuprogrammieren, dass der Umleitungsverkehr abfließen kann. Wir werden das laufend beobachten und die Ampelphasen notfalls nachregulieren.“

Größere Umbauten auf der Brücken-Kreuzung plant das Straßenbauamt nicht – dabei würde eine verlängerte Linksabbiegerspur in der Deutsch Kroner deutlich mehr Stauraum an der Ampel schaffen. Auch grüne Pfeile würde helfen, die Rechtsabbieger zügiger von der Kreuzung zu bekommen.

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