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Isabelle schickt Grüße aus Malaysia

Ein Einkaufszentrum mit zehn Etagen – eigentlich der Traum jeder Frau. Isabelle, die Demminer Schülerin auf Weltreise, brachte in Malaysia aber nicht nur das an ihre Grenzen. Auch ein paar Affen waren allzu vorwitzig.

Bezaubernd: Die Kalksandsteinhöhlen laden zum Träumen ein, wenn denn nicht ein paar Äffchen Hunger haben.
Isabelle Grahl Bezaubernd: Die Kalksandsteinhöhlen laden zum Träumen ein, wenn denn nicht ein paar Äffchen Hunger haben.

Abends erreichten wir die Hauptstadt von Malaysia – Kuala Lumpur. Vom Flughafen ging es mit unserem super erkälteten und maulwurfsblinden Fahrer in Richtung Innenstadt – glücklicherweise ohne Zwischenfälle.

Die Unterkunft befand sich mitten im Zentrum, zwischen etlichen Clubs, die bis in die frühen, oder wohl besser späten Morgenstunden die Bässe in voller Lautstärke zu uns rüber schallen ließen. Etwas müde machten wir uns dann die ersten Tage zu Fuß und mit der Metro auf Erkundungstour. Das absolute Highlight: die Petronas Twin Towers. Mit insgesamt 452 Metern Höhe, sind sie das siebtgrößte Gebäude der Welt und überragen als Zwillingstürme die Stadt. Innen befindet sich ein riesiges Einkaufzentrum der absolut gehobenen Preisklasse – mehr als Fenstershoppen war also nicht drin.

Wegen der tropischen, stundenlangen Regenfälle wurde uns der Aufenthalt ein wenig erschwert. Die einzige Tageszeit mit Sonnenschein und gutem Wetter für Unternehmungen war der Vormittag. Die hohe Luftfeuchtigkeit brachte uns jedoch rund um die Uhr an die Grenzen unserer Kraft.

Affen im Tempel

Am dritten Tag zogen wir in ein Hostel um, was ebenfalls sehr zentral und nun direkt neben dem größten Shopping Center der Welt lag – dem Berjaya Times Square. Bei schlechtem Wetter irrten wir also von Etage zu Etage, um einen kleinen Überblick zu gewinnen. Bei zehn Etagen, über 1000 Geschäften, 65 Restaurants, einem Freizeitpark inklusive Achterbahn, einem IMAX-Kino, einer Superbowl-Anlage und noch vielem mehr, war dies aber hoffnungslos. Mehr als zwei Stockwerke täglich waren einfach nicht machbar.

Die anderen Vormittage nutzten wir, um so viel wie möglich von der Stadt zu sehen. So fuhren wir zu einem Vogelpark, zu dem auch ein Orchideen- und Hibiskus -Park gehört und den Batu Caves, 15 Kilometer außerhalb von Kuala Lumpur gelegen. Die Caves sind Kalksandsteinhöhlen, in denen mehrere Hindu Tempel liegen. Und unzählige putzige Affen tummeln sich hier. Denen sollte man aber lieber nicht zu nahe kommen – Freundin Franziska wurde nämlich von drei Affen umzingelt, festgehalten und angeknabbert.

Ein paar kleine Trips rundeten unseren Aufenthalt in Kuala Lumpur ab. Nächstes Ziel: Singapur.