Varianten für neue Sporthalle:

Ist Wettkampfhalle greifbar nah?

Auf dem Weg zu einer Zweifelder-Halle in Demmin ist jetzt eines klar. Wenn sie kommt, dann als Neubau neben der Friesenhalle. Jetzt soll im Detail geklärt werden, was das Ganze kosten wird. Und das bleibt spannend.

Foyer und die Trainingsräume der Boxer waren einst mal an die Friesenhalle angebaut worden. Im Zuge des Baus einer neuen Halle müssen die Anbauten verschwinden. Auch den Parkplatz wird es dann nicht mehr geben.
Kirsten Gehrke Foyer und die Trainingsräume der Boxer waren einst mal an die Friesenhalle angebaut worden. Im Zuge des Baus einer neuen Halle müssen die Anbauten verschwinden. Auch den Parkplatz wird es dann nicht mehr geben.

Das Tauziehen um eine neue Sporthalle in Demmin geht in die nächste Runde. Ende weiter offen. „Wir laufen damit schon drei Jahre schwanger“, umschrieb es Bernd Koltz, der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt in Demmin. Die Diskussion darüber begann schon vor zehn Jahren. Nun also liegt eine weitere Studie vor, wo so ein Handball tauglicher Bau denn stehen könnte. Alles schön und gut. Teuer wird es auch. Aber es scheint nicht hoffnungslos. Die Idee, neben der Reuterschule nahe des Luisentores eine Mehrzweckhalle zu bauen, ist vom Tisch. Nun ist wieder der Schützenplatz mit der Friesenhalle aktuell, wie schon einmal. Die Pläne werden langsam konkreter. Nachdem sich im Juni die Abgeordneten für die Erweiterung der Halle zum „Schul- und Sportcampus“ aussprachen, hat die Stadt ein Stralsunder Ingenieurbüro damit beauftragt, nach Varianten zu suchen. Das Ergebnis stellten die Architektinnen Kathrin von Einsiedel und Franziska Häßler im Stadtentwicklungsausschuss vor. Jetzt soll eine Kosten-Vorplanung gemacht werden, sagte Bernd Koltz. Das haben die Gremiumsmitglieder entschieden, um zu wissen, mit wie viel man rechnen muss. Erst wenn die Zahlen im Detail vorliegen, könne man den Förderantrag stellen. Schon im März könnte es grünes Licht vom Schweriner Innenministerium geben. Die Architektinnen gehen im Moment noch von 4,82 Millionen Euro aus, die für den Bau benötigt werden. In den Kosten sei aber schon alles eingerechnet, wie Abriss- und Planungskosten, Verlegung von Leitungen, Prüfung der Statik, betonte Kathrin von Einsiedel. Sechs Varianten haben sie erstellt und daraus eine Vorzugsvariante entwickelt. Demnach soll eine Wettkampfhalle neu gebaut und mit der Friesenhalle verbunden werden. Dafür könnte das Foyer abgerissen werden, ohne in die Statik einzugreifen. Die Boxer müssen jedoch ausweichen in Räume der alten Halle.

Integriert werden soll indes eine mobile Tribüne mit 280 Sitzplätzen, zusätzlich sind Stehplätze für Zuschauer möglich.

 

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