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Junge ballert mit Spielzeugwaffe auf Mädchen

Langeweile, Leichtsinn, Streit? Zumindest war es eine mehr als dumme Idee, als ein 14-Jähriger plötzlich seine Softair-Waffe auf eine Bekannte richtete und einfach abdrückte.

Die Polizei prüft nun, ob der Junge sogar das Waffengesetz verletzt hat.
Karl-Josef Hildenbrand Die Polizei prüft nun, ob der Junge sogar das Waffengesetz verletzt hat.

Ein 14-Jähriger hat am Montag mit einer Softair-Waffe aus nächster Nähe auf ein Mädchen geschossen. Zwar handelt es sich dabei nur um eine Spielzeugpistole, allerdings waren die Plastikkugeln, die immerhin mehrere Millimeter Durchmesser haben und die Jugendliche am Oberschenkel trafen, doch so schmerzhaft, dass diese zur Polizei ging.

Die Jugendlichen hatten sich auf einem Parkplatz in der Treptower Straße getroffen. Dort ballerte der Junge zuerst mit seiner Spielzeugwaffe umher, dann richtete er die Waffe gezielt auf das Mädchen. Die Mutter erstattete Anzeige wegen Körperverletzung. Der Oberschenkel des Mädchens weist laut Demminer Polizei Rötungen auf und sie klagte über Schmerzen.

Die Polizei prüft jetzt, ob in diesem Fall auch das Waffengesetz angewandt werden muss. „Der Junge hatte die Waffe direkt auf das Mädchen gerichtet. Aber es handelt sich natürlich um eine Spielzeugwaffe, die mit Plastikkugeln geladen wird“, erklärt der Diensthabende der Demminer Polizei. Diese sind ab einem Alter von 14 Jahren erlaubt.