Seenplatte schwingt den Rotstift:

Keine Ausnahme für Eltern ohne Geld

Die Änderungen bei der Erstattung von Schülerbeförderungskosten könnten besonders einkommensschwache Familien treffen.

Die Schülerbeförderung als Sparpotenzial entdeckt hat der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.
Georg Wagner Die Schülerbeförderung als Sparpotenzial entdeckt hat der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Falls der Landkreis in Zukunft die Kosten für die Schülerbeförderung zu örtlich unzuständigen Schulen nicht mehr übernehmen sollte, wird es für einkommensschwache Familien offenbar keine Härtefallregelungen geben. Solche Familien seien im Gesetz nicht berücksichtigt, erklärte Schulverwaltungsamtsleiter Dirk Rautmann auf Anfrage des Nordkuriers. Derzeit zahlt der Landkreis bis zu 700 Euro jährlich für die Fahrkarte, wenn Kinder an einer örtlich nicht zuständige Schule lernen. Weil es sich dabei um eine freiwillige Aufgabe handelt, sieht der Entwurf des Haushaltssicherungskonzeptes vor, diese Ausgaben ab dem neuen Schuljahr zu streichen. Damit würde der Landkreis im nächsten Jahr rund 290 000 Euro sparen, in den Folgejahren jeweils rund 580 000 Euro.

Weiterführende Links

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung