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Kirchturm braucht neue Verkleidung

VonKirsten GehrkeWenn am Sonntag zum ersten Mal wieder Glocken in Kletzin läuten, muss mittelfristig auch an die weitere Sanierung der Kirche gedacht ...

Mitte April kamen die neuen Glocken in Kletzin an. Am Sonntag werden sie zum ersten Mal zu hören sein.  FOTO: Kirsten Gehrke

VonKirsten Gehrke

Wenn am Sonntag zum ersten Mal wieder Glocken in Kletzin läuten, muss mittelfristig auch an die weitere Sanierung der Kirche gedacht werden.

Kletzin.„Wir sind heute froh, dass wir soweit sind, wie wir sind.“ Innerhalb eines Jahres hat die Kirche in Kletzin neue Glocken bekommen. Die sollen am kommenden Sonntag, 5. Mai, mit einem Gottesdienst um
14 Uhr feierlich in den Dienst gestellt werden. Doch Pastor Andreas Zander weiß, dass die Glocken erst der Anfang sind. An der Kirche muss etwas gemacht werden. „Wir brauchen Spenden für den Turm“, sagt er. Das Holz der Außenverkleidung sieht marode aus, Teile des Kirchendaches müssen verändert werden. „Mittelfristig“, betont Zander. Udo Griwahn, Chef der Turm-, Uhren- und Läuteranlagenbau-Firma aus Grimmen, sieht baldigen Handlungsbedarf. „Der Giebel hat ganz schön gewackelt, als wir die alten Glocken rausgeholt haben.“ Wenn die Bretter vom Turm abgemacht würden, werde ein Tischler die Hände über den Kopf schlagen, mutmaßt er. Die Holzschäden seien vor allem von drinnen zu sehen, von außen noch nicht so. Wie durchlässig der Turm war, zeigte innen der etwa zwei Meter hohe Spatzendreck. Griwahn vermutet, dass die Verschalung des Turmes der nächste Schritt bei der Sanierung der Kletziner Kirche sein müsse. Das sieht auch Kletzins Bürgermeister Detlef Klietz so. „Es besteht weiter Investitionsbedarf“, glaubt er, als er so zum Gotteshaus hinauf schaut. Schon für die Glocken hat die Kommune sich finanziell beteiligt. „Die Kirche gehört nun mal ins Dorf.“

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